Christina Perri

Lovestrong

Veröffentlicht: 27.01.2012 / Atlantic Records / Warner Music

Von: Astrid Weist

Christina Perri

Im heutigen Internet-Zeitalter gibt es jede Menge hoffnungsvoller Talente, die eigene YouTube-Videos posten und darauf hoffen, entdeckt zu werden. Zu diesen gehörte auch Christian Perri – bis ihr Song "Jar Of Hearts" bei der amerikanischen TV-Show "So You Think You Can Dance" gespielt wurde, was zu Millionen Downloads und einem Plattenvertrag führte. Ihr in den USA bereits sehr erfolgreiches Debütalbum "Lovestrong" erscheint nun auch bei uns.

Die großartige und berührende Single "Jar Of Hearts" weckt hohe Erwartungen – und das Album entspricht diesen voll und ganz. Denn die Sängerin und Songwriterin hat nicht nur weitere tolle Balladen zu bieten, sondern ein ganze Palette an spannenden und emotional dichten Popsongs. Manche kommen verspielt daher wie der Opener "Bluebird", andere verzweifelt sehnsüchtig wie "Distance", doch alle werden getragen von Christinas ausdrucksstarkem Gesang, der seine Botschaft direkt ins Herz transportiert.

Dabei bevorzugt Christina zwar die ruhigen Töne, setzt aber auch auf vielseitige und teilweise großzügig instrumentierte Arrangements. So etwa in "Arms", das von innerer Zerrissenheit handelt, aber gleichzeitig voller Hoffnung ist und immer mehr an Tempo und Schwung gewinnt, oder beim leicht selbstironischen "Sad Song". Unglaublich spannend arrangiert ist "Mine", das sich mit seinem rätselhaften Text und dem Wechsel von Ska-Rhythmen und Melancholie jeglicher Etikettierung entzieht.

Thematisch geht es immer wieder um die Liebe in all ihren Facetten. Das mitreißende "Bang Bang Bang" ist eine klare Ansage an den Ex mit wunderbar schadenfrohem Refrain, und "Miles" handelt davon, gemeinsam auch durch schwierige Zeiten zu gehen. "Don´t count the miles, count the I love you´s" singt Christina, doch in der Bridge vor dem letzten Refrain werden ihre Hoffnungen leider enttäuscht.

Und dann natürlich die Balladen! "Penguin" ist eine wunderbare von akustischer Gitarre begleitete Hymne an schicksalhafte Liebe, und Liebeskummer wurde schon lange nicht mehr so  herzzerreißend schön besungen wie in "The Lonely". Das Album endet schließlich  mit "Tragedy", dessen emotionale Dramatik noch von Zigeunergeigen-Vibrato unterstrichen wird.

Christina Perri ist hier ein beeindruckendes Debüt gelungen, ein Album voll ehrlicher Emotionen, das schon beim ersten Hören berührt und dann immer mehr seinen Zauber entfaltet. Neun Sterne und absolute Kaufempfehlung!

Twitter

Amazon, Musicload, Napster & AOL-Download

Amazon.de Musicload

Mehr zum Thema:

Musicheadquarter Twitter RSS Feed abonieren! Musicheadquarter bei Facebook
Tickets Night Of The Prog Festival
Digg Reddit Del.icio.us Facebook Twitter Google Yahoo! MyWeb Furl" BlinkList Technorati Mixx Windows Live MySpace Mister Wong
The Love Bülow