Eels

Hombre Lobo - 12 Songs Of Desire

Veröffentlicht: 29.05.2009 / Vagrant / Cooperative Music

Von: Günther Schuhbäck

Eels

Es ist viel geschrieben worden über die tragische Familiengeschichte des Mark Oliver Everett, genannt E. Nach seinem letzten Album "Blinking Lights And Other Revelations", das er mit Hilfe von Tom Waits, Peter Buck und John Sebastian (Lovin´ Spoonful) aufnahm und welches eben diese Geschichte zum Inhalt hat, veröffentlichte er 2007 eine gleichnamige Autobiografie (deutsch "Glückstage in der Hölle"). Zwischenzeitlich veröffentlichte die Band im Februar 2008 sowohl das Best ofÂ… Album "Meet The Eels – Essential Eels Vol.I 1996 – 2006" (incl. DVD mit den Videos der Band), als auch ein Doppelalbum mit B-Seiten und bisher unveröffentlichten Live- und Studioaufnahmen (incl. DVD, Eels live 2006 Lollapalooza) namens "Useless Trinkets". Zudem ist ihr Song "Royal Pain" als Opening Track im Film "Shrek der Dritte" zu hören.

Ihre Tourneen durch Europa, Australien, Amerika und Japan, sowie alle Veröffentlichungen der Eels ernten seit dem Debüt "Beautiful Freak" großes Fan- und Kritikerlob, doch ist daraus bisher nicht der kommerzielle Erfolg entstanden, den diese Band, allen voran natürlich Mastermind Mark Oliver Everett, absolut verdient hätte. E. ist es in den vergangenen Jahren gelungen, einen ganz eigenen Sound zu entwickeln, ohne sich dabei auf eine bestimmte Musikrichtung festlegen zu müssen. Typischer rauer Blues kommt genau so vor, wie Balladen, die es gerade noch vermeiden, ins Kitschige abzurutschen.

Auf "Hombre Lobo – 12 Songs Of Desire" führen uns die Eels das in beeindruckender Perfektion erneut vor. E. kommt diesmal in einer Reinkarnation des "Dog Faced Boy" vom Album "Souljacker". Passend dazu hat er sich auch wieder einen Bart wachsen lassen und jault uns im Opener "Prizefighter" einen Blues, wie er wohl dreckiger kaum sein könnte. Doch gibt das nicht die Richtung vor, es bleibt eine der vielen Facetten dieser Band.

Immer voran E.´s gedrückte Stimme, die den Songs der Eels ihre ganz eigene Klasse verleiht. Egal ob Rock ("Lilac Breeze", "Tremendous Dynamite"), Pop ("All The Beautiful Things"), oder Balladen ("That Look You Give That Guy"), diese Musiker fühlen sich überall zu Hause. Vor diesen Songs tritt die gelungene Produktion ein wenig in den Hintergrund, obwohl sie diesem Album etwas sehr Intimes, Nahes gibt. Wie E. im letzten Song schreibt: Â…and you seem like someone, who could appreciate the fact, that I´m no ordinary man. Denn das weiß er, das ist er wirklich nicht, was der geneigte Hörer nach Konsum von "Hombre Lobo – 12 Songs Of Desire" bestätigen wird.

Twitter

Amazon, Musicload, Napster & AOL-Download

Amazon.de Musicload

Mehr zum Thema:

Musicheadquarter Twitter RSS Feed abonieren! Musicheadquarter bei Facebook
Tickets Night Of The Prog Festival
Digg Reddit Del.icio.us Facebook Twitter Google Yahoo! MyWeb Furl" BlinkList Technorati Mixx Windows Live MySpace Mister Wong
Sebastian Black