Rooney

Eureka

Veröffentlicht: 20.08.2010 / Island Records / Universal Music

Von: Sascha Knapek

Rooney

Rooney aus Los Angeles legen mit "Eureka" ihren dritten Longplayer vor. Die Kalifornier mischen darauf rundum sorgenfreien Sonnenscheinpop mit einer schelmischen Oberflächlichkeit, die schon Maroon 5 zum globalen Durchbruch verholfen hat. Wenn gar zwei oder drei neue Rooney-Nummern demnächst im Radio hoch- und runterlaufen, würde einen das nicht wundern. Die Songs strotzen nur so vor Massenkompatibilität – und genau da liegt der langweilende Fehler dieser Platte.

Natürlich können Rooney runde Popsongs schreiben, die dir so beiläufig ins Ohr rennen, dass du sie zwei Wochen lang nicht mehr rausbekommst. Der ziemlich zahnlose Charakter dieses Hits ähnelt jedoch leider zu sehr zweitklassigem Bubble Gum. Die ersten drei Minuten kaut man noch gerne drauf rum, danach ist die klebrige Masse allerdings nur noch zum Blasen machen zu gebrauchen. Den Sound von "Eureka" mag man ebenfalls drei Minuten lang gut leiden, danach beginnt der insgesamt 14-malige Murmeltiertag, den man nach acht oder neun Songs einfach nur noch loswerden möchte.

Der deutschen Radiolandschaft kann weiß Gott schlimmeres passieren, als Rooney auf heavy rotation. Hätten die fünf US-Amerikaner die Gute-Laune-Sonne-Meer-Clearasil-und-Wassereis-Spirale ein paar Umdrehungen weniger aufgezogen, hätte hier durchaus die Popplatte des Spätsommers auf uns warten können. Zu viel Wal-Mart und zu wenig ernsthafter West-Coast-Sound machen das Unterfangen "Eureka" leider zu mittelmäßig, um länger als zwei, drei Songs lang zu fesseln.

Twitter

Amazon, Musicload, Napster & AOL-Download

Amazon.de Musicload

Mehr zum Thema:

Musicheadquarter Twitter RSS Feed abonieren! Musicheadquarter bei Facebook
Rhingtön
Digg Reddit Del.icio.us Facebook Twitter Google Yahoo! MyWeb Furl" BlinkList Technorati Mixx Windows Live MySpace Mister Wong
Bon Jovi Tickets bei www.eventim.de