Shout out Louds

Work

Veröffentlicht: 26.02.2010 / Universal Music

Von: Jessica Walther

Shout out Louds

Von Stockholm in die Welt. Die Shout Out Louds sind eine international agierende Band: Geschrieben in Melbourne und Los Angeles und aufgenommen in Seattle ist das dritte Album der Schweden perfekt im Fahrwasser aktueller locker leichter 80er New Wave mit wohlplatzierten Drums aufgehoben.

Die Single "Fall Hard", könnte auch von Amerikas neuen Lieblingseuropäern Phoenix sein. Von diesem überaus radiotauglichen Song, sei auch der Passion Pit Remix ans Herz gelegt, der mit ein paar Clicks leicht in den Weiten des Netzes zu finden ist.

Etwas handzahm und zu nett, das kann man ihnen vorwerfen. Die Shout Out Louds heben sich nur kaum ab von ihrer Konkurrenz. An eingängigen Harmonien mangelt es ihnen nicht. Träumerisch leicht kommt "Too Late Too Slow" daher und ist symptomatisch für das ganze Album.

Knackig produziert von Phil Ek (The Shins und Fleet Foxes) ist alles an seinem Platz. Mit dem Anspruch, die Songs so aufzunehmen, wie sie live gespielt werden, wurde das zuletzt etwas zugekleisterte Klangbild des Quintetts aufgeräumt. Weniger Streicher, weniger Percussion, weniger Spielereien, mehr Luft. Die Songs wirken mehr als Teil eines großen Ganzen, als auf dem Vorgänger "Our Ill Wills". Sänger Adam Olenius, der zum Teil stimmlich unterstützt, wird von Keyboarderin Bebban Stenborg, klingt gar ein wenig optimistisch.

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