Coal Miner's Daughter - A Tribute To Loretta Lynn

Mit dem Tribute-Album "Coal Miner’s Daughter – A Tribute To Loretta Lynn" feiern die Macher gleich zwei Jubiläen, die die Countrysängerin über ihre gesamte Karriere hinweg begleitet haben. Vor 50 Jahren landete die mittlerweile 76-jährige mit "I’m A Honky Tonk Girl" ihren ersten Hit und zehn Jahre später, 1970, erreichte der titelgebende Song "Coal Miner’s Daughter" Platz 1 der US-Charts. Lynn wurde insgesamt mit drei GRAMMY-Awards ausgezeichnet und verbuchte 27 Nummer-1-Hits – eine perfekte Gelegenheit, die Countrylegende mit einer Tribute-Platte zu ehren.
Mit dabei ist nicht nur Vieles, was in Nashville Rang und Namen hat, auch ein paar Acts, die man nicht sofort mit eher traditionellem Country verbinden würden, haben sich für das Album an Lynn-Stücken versucht. So steuern z.B. Paramore "You Ain’t Woman Enough (To Take My Man)" bei, Kid Rock nimmt sich "I Know How" an und The White Stripes covern "Rated X".
Da wahrhaftige Country-Stars auf so einem Tribute-Album aber natürlich nicht fehlen dürfen, gibt es die natürlich auch. Mit von der Partie sind u.a. Lee Ann Womack ("I’m A Honky Tonk Girl"), Alan Jackson & Martina McBride ("Louisiana Woman, Mississippi Man"), Carrie Underwood ("You’re Lookin’ At Country"), Faith Hill ("Love Is The Foundation") und Reba McEntire ("If You’re Not Gone Too Long"). Den krönenden Abschluss, "Coal Miner’s Daughter", interpretieren Sheryl Crow, Miranda Lambert und Loretta Lynn höchstselbst.
"Coal Miner’s Daughter – A Tribute To Loretta Lynn" zeigt zwölf Mal anschaulich, welchen großen Einfluss die Songs der US-Amerikanerin bis heute auf ihre Kolleginnen und Kollegen haben. Von der jungen Countryhoffnung, über den Arena-Rocker, bis hin zur Alternative-Fraktion, können viele Schichten etwas aus der Musik von Loretta Lynn mitnehmen. Der Hörerschaft geht es ähnlich, die Grande Dame der Country-Music ist nicht nur etwas für Cowboyhut- und Westernstiefelträger.