Real Steel (Music From The Motion Picture)

Roboter, die sich die Köpfe einhauen, ein Frauenmagnet als Hauptdarsteller und ein krachender Crossover-Soundtrack. Einige der Zutaten des neuen Hugh-Jackman-Blockbusters "Real Steel" versprechen volle Kinokassen und standesgemäßes Popcornkino. Aber auch diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben oder dieses vielleicht auch gar nicht vorhaben, könnte der 110-Millionen-Dollar-Streifen interessant sein. Der Soundtrack hat mit Eminem, den Foo Fighters, Timbaland, 50 Cent, Tom Morello (Rage Against The Machine, Audioslave), Limp Bizkit oder den Beastie Boys nämlich einiges an Starpower zu bieten.
Den Grenzgang zwischen hartem Rock und kompromissloser Elektronik zementierten im Verlauf der 13 enthaltenen Tracks unter anderem Prodigy und Tom Morello ("One Man Army"), The Crystal Method ("Make Some Noise (Put ‘em Up)"), Limp Bizkit ("Why Try"), Foo Fighters ("Miss The Misery") und 50 Cent ("The Enforcer"). Gleich an zwei Tracks ("Till I Collapse" und "Fast Lane" von Bad Meets Evil) wirkt Rapper Eminem mit, der den Soundtrack – zusammen mit Tom Morello, der auch auf zwei Nummern vertreten ist – somit spürbar prägt.
Krachendes Popcornkino mit einem entsprechenden Soundtrack zu untermalen ist zwar keine Quantenphysik, aber es gibt einfacheres. Wer auf Roboter im Boxring und jede Menge computeranimierte Action steht, wird mit der Musik zum Film zufrieden sein. Wie im Streifen gibt’s hier ordentlich was auf die Zwölf.