(Black Stone Cherry)
Es ist wieder soweit! Black Stone Cherry, die ich seit ihren Anfängen in Deutschland verfolge, sind erneut auf deutschem Boden. Dieses Mal zwar als kleiner Supporter, aber vor einer großen Band, sozusagen als Kombi David (Black Stone Cherry) gegen Goliath (Motörhead) – eine hoffentlich vielversprechende Tour für die jungen Rocker aus Kentucky.
Die Band empfängt mich im noch sauberen und aufgeräumten Tourbus nach ihrer ersten Show dieser Tour in Köln und zur kleinen Plauderrunde mit Drummer John Fred geht es die Treppen hoch in die Sitzecke, wo vier Laptops auf dem Tisch stehen – so sieht also die Beschäftigung während der Warterei und der Fahrerei aus! John Fred plaudert gern und viel, kommt von Hölzchen auf Stöckchen und gibt mir dabei kaum Gelegenheit meine Fragen einzubringen. Aber wie hätten wir auch sonst erfahren, dass er eine besondere Verbindung zu Chiropraktikern hat, sauer auf Steven Tyler ist und in seiner Freizeit gerne den Abrisshammer gegen den Drumstick eintauscht?

MHQ-Redakteurin Ingrid Silvasi im Kreise der Bandmitglieder von Black Stone Cherry.
Was hast du alles erlebt seit unserem letzten Treffen?
John Fred: Lass mich überlegen. Wir haben uns das letzte Mal in Bochum gesehen, richtig? (A.d.R.: Auftritt von Black Stone Cherry beim Bochum Total Festival im Juli). Wir hatten zunächst zwei Wochen Urlaub, waren im Anschluss auf Tour mit Lynyrd Skynyrd und Kid Rock für 4-5 Wochen. Danach ging es auf Tour mit Collective Soul, Anfang der 90er waren sie groß in den Staaten. Im Anschluss waren wir im Oktober nach England, das war unglaublich. Es war eine 5-wöchige Headliner-Tour, Duff McKagan´s Band Loaded und Parlor Mob, ebenfalls eine Band bei Roadrunner Records, waren mit uns unterwegs. Das war eine coole Tour! Halloween-Nacht ging es dann nach Hause, hatten fast den ganzen November frei und nun sind wir wieder hier unterwegs.
Vorher habt ihr noch mit Kentucky Headhunters eine Show gehabt, richtig?
John Fred: Ja, richtig! Wir haben zwei Shows gespielt, in Cave City, Kentucky. Wir haben Freitag und Samstag gespielt und am nächsten Morgen um 6 Uhr ging unser Flieger. Heute früh um 7 Uhr sind wir hier gewesen (schaut etwas gequält). Ich wünschte, wir hätten die Möglichkeit gehabt etwas von der Stadt zu sehen. Es ist meistens so, dass wir keine Zeit haben. Ich habe den ganzen Tag geschlafen, weil ich im Flugzeug nicht schlafen konnte. Aber die heutige Show war gut! Wir haben ein Set von 30 Minuten als Opener für Motörhead, es ist klasse mit ihnen zu spielen. Ein paar Jungs der Crew haben wir bereits getroffen, die wir von vorigen Touren kannten. Wann spielen Motörhead? Um 21 Uhr? Ich werde sie mir anschauen. Live habe ich sie noch nie gesehen, nur im Fernsehen und so.
Meinst du ihr passt als Vorband zu einer "Sex, Drugs & Rock´n´Roll"-Band wie Motörhead?
John Fred: Wir sind doch Sex, Drugs & Rock´n´Roll (lacht)!
Ihr seid die netten Jungs von der Tür nebenan...
John Fred: Ja und wenn die Tür zu geht, dann rasten wir aus (lacht)!
Natürlich ist es eine große Sache und eine große Ehre auf einer Tour mit Motörhead zu spielen. Aber meinst du, das passt?
John Fred: Wir würden zu allen Bands passen, da wir eine sehr vielschichtige Band sind. Viele sagen, wir seien eine Blues-Band, wiederum andere behaupten wir seien eine Southern-Rock-Band und so weiter. Wir könnten alles spielen, wozu wir Lust hätten. Unsere Herzen sind mit dem Southern-Rock und dem Blues und Motown verbunden. Aber wir hören auch gerne härtere Sachen. Ich erinnere mich an letztes Jahr, als wir die Nickelback-Tour machten – nein, das war dieses Jahr, meine Güte! Wir spielten eine Show in Zaragoza in Spanien, in der Wüste. Es war die windigste Show, die ich je erlebt habe! Der Wind fegte mit 80 Meilen die Stunde. Ich erinnere mich, dass unser Video "Things My Father Said" zu Hause auf Country Music Television gespielt wurde. Und wir spielten auf einem Festival mit Death Angel und nichts anderem als METAL! Wir spielen Rock & Roll und versuchen keine trendige Band zu sein. Niemand wird verstehen, wer wir sind, wenn sie unsere Wurzeln nicht kennen. Ich erzählte dir bereits von unserem Proberaum in Kentucky... bei den Shows in Cave City waren zwei sehr nette Leute dabei, die zu unserer Farm gegangen sind, um das Haus zu sehen, in dem wir proben. Mein Onkel Fred, der Drummer von Kentucky Headhunters, hat die beiden gesehen und reingelassen. Daraufhin haben sie verstanden, warum wir wirklich das sind, was wir sind. Wir sind aufgewachsen und haben nichts anderes gehört als Blues, Heavy Metal, Motown und Country. All diese Künstler waren in diesem Raum auf unserer Farm als Poster, Zeitungsausschnitte und Bilder aufgehangen. Es gab keine Isolierung, die Wärme wich nach außen, also wurden die Wände mit diesen Postern behangen. Es war wie in einem Museum mitten im Wald aufzuwachsen und Musik zu spielen.

John Fred in seinem Element - aufgenommen beim Konzert im Kölner Palladium als Support-Act für Motörhead (Foto: Ingrid Silvasi).
Das ist auch der Raum, den wir im Video zu "Things My Father Said" sehen können?
John Fred: Genau! Das ist das Haus! Gott möge es schützen! Wahrscheinlich wären wir sonst in einer Garage aufgewachsen und hätten dort geprobt und hätten das gehört, was gerade im Radio gespielt wird. Ich weiß, dass im Radio nichtsdestotrotz viele gute Bands zu hören sind, aber wenn du anders klingen möchtest, musst du bis an die Anfänge der Musik zurückgehen. Ich spreche nicht von Aerosmith, ich mag Aerosmith – aber man muss zu dem zurückgehen, was Aerosmith gehört haben. Blues-Künstler – da hat alles angefangen.
Ihr habt ein paar Aufnahmen online gestellt unter dem Thema "Travel back in time" – und backstage und Acoustic Songs der 50er, 60er, 70er Jahre, etc. gecovert.
John Fred: Oh ja! Das hat Spaß gemacht! Wir hätten Spaß daran ein Cover Album aufzunehmen.
Ist es eigentlich ein Unterschied für euch als Support-Act oder Headliner zu spielen? Legt ihr euch mehr ins Zeug, wenn ihr wisst, ihr habt ein Publikum, welches euch überwiegend nicht kennt?
John Fred: Eigentlich müsste man denken, dass man aufgeregter sei als Support-Band, weil wir uns dem Publikum beweisen müssen. Das ist natürlich nicht unsere Show auf dieser Tour – das ist die Show von Motörhead. Wir müssen uns natürlich trotzdem beweisen und richtig gut spielen. Auf der anderen Seite kannst du bei eigenen Shows während des Spielens nicht einfach "relaxen". Es ist fast so: als kleiner Hund musst du hart kämpfen, aber als großer Hund musst du noch härter kämpfen. Fast so, als müsstest du dein Revier beschützen. Egal, ob wir nun als kleine Vorband oder als Headliner spielen – wir versuchen immer eine gleich gute Show aufzulegen. Aber bei 30 Minuten wie heute ist dies nicht einfach. Unsere letzte Show war in Spanien, die Nacht vor Halloween, bevor wir zurück in die Staaten geflogen sind und Urlaub hatten. Ich habe in der Zeit in meinem Farmhaus renoviert – ich habe wie ein Hund gearbeitet, war täglich mit Staub bedeckt, habe Wände eingerissen. Aber die erste Nacht, die wir in Cave City Ende November wieder gespielt haben, war ich fast tot. Wir haben 1,5 Stunden gespielt. Es ist diese Energie, die wir auf der Bühne entwickeln. Ich könnte einen Monat lang Bautätigkeiten nachgehen und mich aber nie erschöpft fühlen. Ben ist sogar krank geworden nach dieser ersten Show. Er bewegt sich unglaublich viel auf der Bühne, wie ein Grashüpfer. Wir hatten im Anschluss eine After-Show-Party bei einem meiner Freunde und waren um die 60 Leute. Wir beide saßen so auf der Couch (streckt erschöpft die Zunge heraus) und konnten noch nicht mal was essen.
Hältst du dich so fit mit Bauarbeiten, wenn du nicht hinter dem Schlagzeug sitzt?
John Fred: Ja, das versuche ich. Ich versuche auch zu laufen – es ist nicht so, dass ich faul geworden bin, aber ich bin seit ein paar Monaten nicht mehr gelaufen. Wenn du nicht spielst, musst du dich fit halten. Auch, wenn wenig Bewegung auf der Bühne abläuft, musst du ständig üben. Ich probe momentan drei Stunden, weil ich in letzter Zeit eher den Abrisshammer als den Drumstick geschwungen habe. Es ist schön als Musiker auch mal weg vom Instrument zu kommen und etwas anderes zu machen, weil es eine gewisse Wertschätzung an dem ist, was du eigentlich machst. Es gibt Momente bei Musikern, in denen sie einfach ausgebrannt sind, nicht ausgebrannt in dem, was sie tun, sondern körperlich sind sie einfach ausgelaugt. Wenn ich zu Hause bin, gehe ich am liebsten zum Chiropraktiker. Wenn ich beim Chiropraktiker frage, ob ich mit meinen Verspannungen und Schmerzen vielleicht lieber zum Arzt gehen müsse, sagt er "Nein, ich renke dich wieder ein". Und wenn ich mal beim Arzt bin und erwähne, dass ich wieder zum Chiropraktiker müsse, sagt er mir "Nein, nein! Du brauchst eine $ 25.000 Operation, um deine Schulter wieder herzustellen!" (lacht) Sie sind in starker Konkurrenz! Das ist halt wie alternative Medizin. Aber ich sag dir was... du musst etwas von diesem Voodoozeug haben, wenn du so agierst, wie wir es tun! Auch den ganzen Tag am Schreibtisch sitzend... du sitzt vorbildlich gerade vor mir, aber es gibt Hunderte von Leuten in Behandlung in unserer Gegend. Wir haben alleine ca. fünf Chiropraktiker zwischen Edmonton und Glasgow.
Was wärst du von Beruf, wenn du nicht Musiker geworden wärst?
John Fred: Puh, vermutlich Tierarzt. Ich habe eine sehr schlechte Angewohnheit streunende Hunde mit nach Hause zu nehmen. Wenn meine Freundin und ich im Auto an streunenden Hunden vorbeifahren, schauen wir absichtlich nicht hin, aber kaum am Hund vorbeigefahren, kehren wir um und sammeln diese ein.
Wie viele Hunde hast du zu Hause?
John Fred: Eigentlich habe ich momentan eine niedrige Zahl von Hunden zu Hause. Lass mich zählen – es sind drei. Ich habe eine Dogge namens Ludwig, eine schwarze Labrador-Hündin namens Eva und einen Schäferhund namens Cookie. Wir hatten mal sechs... ich wäre vermutlich Tierarzt, ja. Aber ich jage auch sehr gerne. Das ist wie Ying-Yang! Tiere pflegen und Tiere essen (lacht).
Nun nochmals zurück zu deinem Drum-Kit. Was ist so besonderes an deinen Ludwig-Drums?
John Fred: Vielleicht, dass sie niemals gesäubert werden und den Staub nur so anziehen? (lacht)

"Warum werden die Mädels von mir ferngehalten?" (Foto: Ingrid Silvasi)
Stimmt denn die Geschichte, dass es das Drum-Kit von deinem Onkel ist?
John Fred: Es stimmt, dass wir viel ausgetauscht haben. Zum Beispiel habe ich sein Snare-Drum auf unserem ersten Album gespielt. Es ist das Snare-Drum, welches er auf allen Kentucky Headhunter-Alben benutzt hat. Es ist ein 1950er WFL Ludwig, ein Snare aus massivem Holz. Wenn ich ein neues Snare bekomme, gefällt es ihm auch und ich lasse es ihn ausprobieren, denn wir spielen ja beide Ludwig. Mein Onkel hat so viele Vintage Schlagzeuge, das ist der glatte Wahnsinn! Das Kit, welches ich jetzt hier auf der Tour spiele, hatte ich auch 2007 dabei, es ist also zwei Jahre alt. Das Rack Tom und das Bass Drum sind ein wenig größer, als die ich zu Hause habe. Diese hier sind zwei Inches tiefer. Das Drum-Kit zu Hause ist ebenfalls in "sparkle green", auch aus Ahorn gefertigt. Außerdem habe ich ein schwarzes Drum-Kit, das ich bekommen habe, als ich 16 Jahre alt war. Mein Vater und mein Onkel haben es gekauft, es ist auch ein Ludwig. Ich habe das erste und das zweite Album mit diesem Kit aufgenommen und mein Onkel hat es auf zwei Headhunter-Alben benutzt. Es ist mein Lieblingsschlagzeug.
Mittlerweile hast du einen Endorsement-Vertrag mit Ludwig?
John Fred: Ja, mein Onkel Fred hat mir dabei geholfen. Das coole daran ist, dass ich Zildjian Cimbals benutze und als die Headhunters in den frühen 90er Jahren Platten aufnahmen – damals waren sie eine der größten Country Bands – hatte Fred ein Zildjian Endorsement. Über die Jahre hinweg haben die A&R Leute gewechselt und Fred hat den Kontakt zu ihnen verloren. Und ich konnte mit einer richtig guten Freundin bei Zildjian Fred den Vertrag zurück organisieren. Das war sozusagen meine größte Errungenschaft meiner Schlagzeugerkarriere! Ich konnte meinem Onkel helfen wie er auch mir half. Ich habe mittlerweile einige Schlagzeuge - ich habe das 1960s Ringo Starr, das "Fab Four" Kit. Es hat das Black Oyster Pearl-Finish und war damals in der Ed Sullivan Show zu sehen. Als Ringo mit den Beatles dort spielte, hatte Ludwig am nächsten Tag in Chicago ungefähr 2.000 Bestellungen für dieses Drum-Kit! Das war damals der größte Auftritt einer Band im Fernsehen! Das Haus, welches ich momentan auf unserer Farm renoviere, ist das Haus, in dem mein Vater und mein Onkel aufgewachsen sind. Sie sahen damals die Beatles bei Ed Sullivan im Fernsehen, schauten sich beide an und wussten, dass sie Musik spielen wollten! Ich habe dieses Haus gekauft und möchte es renovieren und in ein Studio umbauen. Ich habe zwar keine Ahnung vom Aufnehmen – Ben und ich sind nicht unbedingt die Hellsten, was technische Sachen angeht, Jon und Chris sind da schon eher diejenigen – aber wir schreiben alle zusammen an den Songs und tragen zu den Alben bei. Ich denke, dass wir das dritte Album dort aufnehmen sollten, es ist neben dem Haus, in dem wir proben. Ich würde Musik niemals mit einer anderen Band spielen wollen und ich bin mir sicher, dass diese Band niemals auseinanderbrechen wird. Wir sind riesige Aerosmith Fans und hörten Gerüchte um Steven Tyler und einen eventuellen Ausstieg bei Aerosmith. Nun, niemand weiß die Wahrheit besser als er selbst! Für uns ist es nervig, denn wir denken uns, dass er sich zusammenreißen soll. Eines kann ich von uns behaupten: es gab in unserer Band niemals Feindseligkeiten, weil wir Brüder sind. Niemand hat ein Ego – wir gehen zwar auf die Bühne und sind "yeaaah". Aber jeder von uns ist gleichberechtigt und wir sind wirklich gesegnet mit solch einer guten Situation.
Dirk von Roadrunner Records kommt die Treppen im Tourbus hoch, John Fred und Jon verabschieden sich herzlich und Jon bleibt in unserer Sitzecke.
John Fred: Unsere Plattenfirma hier in Deutschland ist toll, das sind "echte" Menschen! Ich kenne nicht viele Plattenfirmen, in denen "echte" Menschen arbeiten. Vielleicht haben sie mal so angefangen, werden dann aber zu Robotern. Mir wird immer gesagt, ich solle nicht über Plattenfirmen sprechen, aber in den Zeiten, in denen Plattenfirmen nicht mehr das Geld umsetzen wie früher... Die Verkaufszahlen sind gesunken und auch die Anzahl von Leuten, die spontan in einen Plattenladen gehen, um ein Album zu kaufen.
Jedoch versuchen Plattenfirmen es – in meinen Augen – auf einem falschen Weg zu kompensieren. Sie schicken Bands viel öfter auf Konzerte. Das Angebot an Konzerten ist immens geworden, Bands touren mittlerweile jährlich, kommen sogar mehrmals jährlich nach Deutschland. Das Risiko, dass viele Fans sich sagen, sie schauen sich eine Tour nicht an, weil die Band vor kurzem erst spielte, ist zu groß. Konzerte sind nicht mehr das exklusive Highlight!
Jon: Das ist richtig. Die Fans hören auf zu denken, sie müssten eine Band unbedingt wieder live sehen, weil sie nicht wissen, wann sie wieder auf Tour kommen. Sie denken nun vielleicht, "ich muss die Band jetzt nicht sehen, weil sie in drei Monaten eh wiederkommen".
John Fred: Ich meine, dass wir hier in Deutschland noch nicht auf dem Tour-Level wie z.B. in England angekommen sind. Es ist eher riskant, wenn du die gleichen Städte in den gleichen Venues spielst. Dann wirst du als Band eine weniger exklusive Sache. Es hängt aber auch davon ab, in welchem Abstand Alben veröffentlicht werden und wie abwechslungsreich die Konzerte gehalten werden. Wir können nicht das gleiche Set spielen.
Jon: Richtig. Wir haben letztes Jahr im Herbst in England eine Headliner-Tour gespielt, um "Folklore And Superstition" zu promoten. Diesen Herbst sind wir ebenfalls durch England getourt um das gleiche Album zu promoten. Jedoch waren 90% der Songs in unserem Set ausgetauscht. Wir haben 13 Songs auf unserem Album, wir haben zwei Alben, also haben wir 26 Songs aus denen wir auswählen können. Wir können natürlich nicht 26 Songs in einem Set spielen, die Leute würden die Krise bekommen! Es ist zuviel Musik für eine Show.
John Fred: Vor allem für uns! (lacht)
Jon: Wir wären fertig! (lacht) Mit genügend Material für eine Show müssen wir eine Gegenüberstellung machen, welche Songs damals gespielt wurden und entscheiden, welche Lieblingsstücke des Publikums drin bleiben und welche Songs ersetzt werden.
John Fred: Das Publikum mag Abwechslung. Ich möchte schließlich auch nicht jeden Tag das gleiche essen. Nun, es gibt Leute, die wollen das... Fleisch, Kartoffeln und Bohnen. Ich nicht.
Gebt es doch zu, ihr kommt so oft nach Deutschland, weil ihr hier ein paar Mädels habt!
Jon lacht.
John Fred: Oh wow! (lacht) Wo sind die nur alle? Warum werden die Mädels von mir ferngehalten?
Noch schnell ein Bild mit den Jungs geknipst und im Eilschritt geht es zurück in die Halle in den Fotograben zu Motörhead. Beim nächsten Mal erfahren wir vielleicht, ob David Goliath besiegen konnte!
Ein herzliches Dankeschön an Black Stone Cherry und an Sylvie Atterer von Roadrunner Records für die ständige Unterstützung!