(Flashguns)
Mit wenig Aufwand und einfachen Zutaten Großartiges schaffen, das scheint das Motto der aus London stammenden Flashguns zu sein. Und mit diesem Konzept fahren die drei jungen Briten offenbar auch ganz hervorragend. Seit der Kindheit kennen sich Sänger Samuel Johnston, Bassist Olly Scanlon und Drummer Giles Robinson nun schon, sie sind folglich nicht einfach nur eine Band, sie sind vielmehr Freunde, die gemeinsam ihrer größten Leidenschaft nachgehen. Nachdem sie 2010 mit ihrem Song "I Don`t Not Love You" und der dazugehörigen EP "Matching Hearts, Similar Parts" auf sich aufmerksam gemacht haben, folgten zahlreiche Festivalauftritte und im November eine eigene Tour, die sogar einige ausverkaufte Konzerte verzeichnen konnte. Am 25. März 2011 erscheint schließlich ihre zweite Singleauskopplung "Passions Of A Different Kind" von ihrem im Sommer erscheinenden Debütalbum.
Heute haben sich die Drei für unsere Redakteurin Jessica Franke die Zeit genommen, ein paar Fragen über eben genau dieses Album zu beantworten, sowie uns ihre musikalischen Einflüsse zu verraten. Dazu haben wir uns in Oxford in der Jericho Tavern getroffen (English Version below).

Als erstes einmal vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt. Könnt ihr euch zunächst einmal kurz vorstellen, wo habt ihr euch zum Beispiel kennen gelernt und seit wann macht ihr zusammen Musik?
Sam: Im Grunde genommen kennen wir uns schon seit vielleicht 8 oder 9 Jahren. Wir sind Freunde seitdem wir Kinder sind. Giles und ich haben schon zusammen in einer Band gespielt als wir 13 oder so waren, und wir haben Deftones Covers und solche Sachen gespielt. Wir sind nämlich große Alternativ Metal Fans. Mit den Flashguns haben wir vor ungefähr 4 Jahren begonnen. Wir haben zunächst ein paar Songs geschrieben und diese zum Spaß gespielt. Als wir die Schule verlassen haben, hatten wir schließlich mehr Zeit dazu. Wir hatten ursprünglich noch einen Keyboarder, aber der hat die Band verlassen und so sind schließlich wir drei geblieben. Ja, das ist eigentlich auch schon unsere Geschichte. Wir kennen uns seit Jahren, sodass wir gute Freunde sind und nicht einfach nur eine Band.
Wie würdet ihr euch als Band beschreiben?
Sam: Im Grunde genommen sind wir Freunde, die alle unterschiedliche Musik mögen. Ich denke, das ist sehr wichtig, denn so bringen wir verschiedene Stile zusammen. Wir machen eine Art laute Musik, wie Rock Musik, wir sind eben eine Rock Band. Wir nehmen einfach alles, was wir hören und versuchen daraus unseren eigenen poppigen Sound zu machen. Wir versuchen alles, was wir gerne hören zusammen zu bringen. Wir versuchen also nicht einfach nur eine Indie Band zu sein, sondern machen Musik, die uns gefällt und dann hoffen wir, dass es anderen Leuten ebenso gefällt. Und das hat bis jetzt ganz gut funktioniert.
Euer Debütalbum erscheint bald. Was könnt ihr uns darüber sagen?
Sam: Ja, wir freuen uns sehr darüber. Es hat sehr viel mehr verschiedene Stile als die Alben, die in letzter Zeit so erschienen sind. Es besteht nicht einfach nur aus zwei guten Singles und einem Haufen von Songs, die wir schreiben mussten, um ein Album zu bekommen. Wir wollten vielmehr ein ganzes Album machen, eine Art 70er Jahre Album, welches wie eine Art Experiment, eine Art Reise durch dieses ist.
Olly: Also das Album beinhaltet 11 Songs.
Giles: 10!
Sam: Ja, 10 Songs. Es ist wirklich gut geworden. Ich meine, wenn ich das von einem objektiven Standpunkt aus betrachte.
Giles: Ich habe es jetzt schon etwas länger nicht gehört, aber ich erinnere mich daran, dass es wirklich gut ist.
Alle lachen...
Sam: Wenn Du dich hinsetzt und es anmachst, findest du in jedem Song verschiedene Sachen. Es ist nicht wirklich konstant, aber das ist wirklich gut. Der eine Song ist ein bisschen zum Runterkommen, und du denkst vielleicht, das ist nett, und der nächste Song geht dann richtig nach vorne und bringt dich zum Tanzen. Es ist eben insgesamt eine Art Experiment. Es ist ein Album, wofür du dich zunächst einmal hinsetzen und dir Gedanken drüber machen musst. Die Leute haben schon häufig über unsere Musik gesagt, dass sie es sich erst paar Mal anhören mussten und es dann verstanden haben, und ich glaube, das ist eine gute Sache.
Zur Zeit präsentiert ihr euer Album auf Tour. Wie läuft die Tour bis jetzt?
Sam: Es ist großartig. Ich meine, wir hatten eine Menge verschiedene Konzerte mit unterschiedlichen Bands, und nun sind wir mit unserer eigenen Show unterwegs.
Welche Bands habt ihr bisher supportet?
Sam: Die letzten waren Mona, Funeral Party und Dananananaykroyd. Wir haben also vor so unterschiedlichem Publikum gespielt und das hat auch immer Spaß gemacht. Wir hatten dadurch die Möglichkeit vor unterschiedlichstem Publikum zu spielen, welches ja in der Regel kommt, um einen bestimmten Stil an Musik zu hören. Es war also wirklich aufregend, wie wir im Vergleich dazu klingen würden, das hat uns wirklich viel Spaß gemacht. Und nun sind wir auf unserer eigenen Tour und es ist ein bisschen, als wenn wir härter arbeiten müssen. Manchmal sind nicht so viele Leute da und an anderen Tagen eben doch. Du musst also mehr improvisieren. Jede Stadt ist anders, wir müssen also auch anders performen. Wir lernen also wirklich eine Menge und werden immer erfahrener. Aber es hat immer Spaß gemacht bisher, wir haben eigentlich immer eine tolle Zeit.
Welche Stadt hat euch bisher am besten gefallen?
Olly: Im Allgemeinen? Berlin.
Sam: Ja, Berlin war ein Highlight. In England, ich weiß wirklich nicht warum, aber ich mag Bath wirklich sehr. Die anderen Jungs mögen es nicht wirklich, aber ich denke, es ist wirklich nett dort.
Giles: Glasgow!
Sam: Ja, Glasgow ist wirklich ein cooler Ort. Ich mag es sehr dort. Es ist eine wirklich schöne Stadt und dann auf der anderen Seite gibt es dort im Zentrum so viele Shops und so was eben. Als wir dann dort gespielt haben, sind auf einmal alle aus ihren Löchern gekrochen gekommen und du hast dich wirklich gefragt, wo die auf einmal alle herkommen. Die Leute dort mögen Musik wirklich sehr, das macht dann wirklich viel Spaß dort zu spielen. Ich mag Glasgow sehr. Wir sind jetzt schon an so vielen Orten gewesen.
Olly: Brighton ist immer nett.
Sam: Ja, das stimmt. Brighton ist wie unser zweites Zuhause, wir kennen uns dort wirklich gut aus.
Wer ist alles in den Prozess des Songschreibens involviert?
Sam: Ich schreibe alle Songs zunächst auf der Gitarre und wenn ich dann eine Menge davon zusammen habe, suche ich mir diejenigen raus, an denen ich weiter arbeiten möchte. Dann schreibe ich die Texte. Aber eigentlich wird das ganze erst ein Song, wenn wir zusammen ins Studio gehen und ich die Jungs in die Songs einweise und wir dann rumexperimentieren und sehen, wo es uns hinführt. Es nie wirklich fertig bevor wir es in einem Studio aufgenommen haben. Wenn du es erstmal aufgenommen hast, weißt du, wie du es live spielen sollst. Aber im Grunde genommen schreibe ich die Songs und dann kommt alles zusammen, wenn wir all die interessanten Sachen im Studio zusammenfügen. Aber auch das Live-Spielen gibt dir ein besseres Gefühl dafür, wie es am Ende klingen soll. Es ist ein langer Prozess. Einen Song zu schreiben ist ein bisschen wie ein Haus zu bauen oder eine Familie zu gründen oder ein Kind groß zu ziehen. Ja, so ungefähr ist das. Es ist als wenn ich einem kleinen Kind das Leben schenke und die Jungs hier sind meine Frauen und dann ziehen wir das zusammen auf.
Alle lachen...
Sam: Ich nehme an, dass ich dann eher die Frau bin, wenn ich das Kind gebäre. Ich weiß auch nicht, das klingt wirklich ein bisschen komisch.
Was inspiriert dich?
Sam: Oh, wirklich alles! Wenn mich Dinge interessieren, schreibe ich einen Song drüber. Es ist nicht einfach nur eine Sache. Aber ich denke, dass ich wirklich eine Menge aus meinen eigenen Erfahrungen herausziehe, und aus dem Hören anderer Musik, und Musiker vor mir.
Welche Art von Musik?
Sam: Ich mag wirklich ikonische Leute, Leute die was Mystisches an sich haben, wie Kurt Cobain zum Beispiel, er ist einer meiner Helden. Oder auch Simon Neil von Biffy Clyro oder Jimmy Page. Leute, die etwas älter sind, wie Patti Smith oder Chino Moreno von Deftones, er ist einer meiner Favoriten. Ich mag ihn wirklich sehr. Einfach Leute, die cool sind, inspirieren mich. Und in Bezug auf Einflüsse ist es alles, was ich lerne, lese oder höre.
Und das ist dann auch die Musik, die du privat gerne hörst?
Sam: Ja, das ist meine Lieblingsmusik. Ich höre aber eine Menge verschiedene Sachen. Ich mag Blues und das ist vielleicht auch meine Lieblingsmusik. Ich höre aber auch Jazz und klassische Musik. Bei der Art und Weise wie ich Gitarre spiele orientiere ich mich ein wenig an Robert Johnson und John Williams. Leute, die wirklich herausragend mit ihren Fingern sind, beim Gitarrespielen einen gewissen Stil haben. Es ist wie Kurt Cobain mal sagte: "Ich kann nicht wie Segovia spielen, aber Segovia kann spielen wie ich". Es ist wie das Gefühl, das du haben kannst, wenn du versuchst wie jemand anderes zu spielen, es aber einfach nicht schaffst, und dann musst du es eben auf deine Art und Weise machen. Ich bin nicht der beste Gitarrist, keiner von uns ist technisch gesehen der beste Musiker, aber wir haben einen wirklich außergewöhnlichen Stil, der unsere Musik wie keine andere klingen lässt.
Seid ihr vor euren Auftritten noch aufgeregt?
Sam: Ja! Manchmal bin ich es nicht. Denn manchmal werde ich etwas frustriert darüber, wie es sein wird und wie es sich dann schließlich entwickelt. Aber eigentlich musst du aufgeregt sein und dir dann immer sagen: "Ich werde spielen, und es wird großartig und anders werden". Aber ja, ich bin definitiv noch aufgeregt.
Was sind eure Pläne für die Zukunft?
Sam: Ich möchte zu einer Band heranwachsen, die von den Leuten wirklich respektiert wird. Ich möchte nicht, dass die Leute unsere Musik hören, weil sie das Gefühl haben, sie müssten es. Ich möchte, dass die Leute unsere Musik hören, weil sie diese im Radio gehört oder von Freunden empfohlen bekommen haben. Und nicht weil sie von uns in irgendeinem Magazin oder einer dieser Listen am Anfang des Jahres "Bands, die ihr hören müsst" gehört haben. Ich denke, sowas ist unfair. Mir macht es nichts aus für eine lange Zeit zu den Bands zu gehören, die man nicht so gut kennt, denn die Leute, die unsere Musik dann hören, mögen sie auch wirklich, und dann verbreitet sie sich auch. Dann ist Touren auch eine meiner Leidenschaften, und außerdem möchte ich noch mehr aufnehmen, neue Songs schreiben und um die Welt reisen. Ich würde sehr gerne nach Amerika. Ich respektiere die Art und Weise, wie Amerikaner Musik betrachten, ich möchte da also wirklich sehr gerne mal hin. Aber natürlich auch durch Europa. Ja, eigentlich mit dem weitermachen, wie wir es gerade tun. Wir wollen die Leute wissen lassen, wie unsere Einstellung ist und was unsere Ziele sind. Ich möchte, dass Leute zu uns und unserer Musik eine Beziehung aufbauen würden. Das wäre cool.
Edwin von den Foals hat mal gesagt, dass "Hype wie ein Fieber ist, man fühlt sich, als sei man krank".
Sam: Ja, das stimmt, denn manchmal magst du es wirklich krank zu sein, weil das bedeutet, dass du nicht zur Schule musst. Aber dann blickst du zurück und denkst: Eigentlich war ich wirklich krank. Das ist eine ganz gute Beschreibung. Wenn du jeden Tag zur Schule gehst und hart arbeitest, ist das nicht immer der Spaß, aber irgendwann kommt etwas dabei heraus, und das ist mehr wert als wenn du eine Woche mal nicht in der Schule warst, weil du krank gewesen bist. Das ist eine wirklich gute Sache. Gut gesagt, Edwin!
Jungs, ich danke euch nochmal, dass ihr euch für uns die Zeit genommen habt. Ich wünsche euch viel Erfolg für eurer Tour und für euer Album. Wir sehen uns heute Abend.
Vielen Dank an Vivien Mierzkalla und die restlichen Humming Jungs, die für uns dieses Interview möglich gemacht haben!
English Version:
To create great things with little efforts and simple ingredients that seems to be the motto of the London based Flashguns. And obviously, the three piece band are on an outstanding way to manage that. Singer Samuel Johnston, bassist Olly Scanlon and drummer Giles Robinson have known each other since they were kids, so they are more than just a band. They are friends who share their biggest passion. After realising "I Don’t Not Love You" and the proper EP "Matching Hearts, Similar Parts" they gained a lot of attention, followed by numerous festival gigs and headline shows as well, which even resulted in several sold out gigs. Their second single release "Passions of A Different Kind" of their upcoming album was published in Germany on 25th March. Today, the three guys were kind enough to meet our editor Jessica Franke at the Jericho Tavern in Oxford and to answer some questions about their upcoming album as well as their musical influences.
First of all, thank you for your time. Please, can you give us a quick introduction to yourselves, for example how do you know each other and how long have you been making music together?
Sam: Basically we have known each other probably about for 8 or 9 years. Now we were friends since we were kids. Giles and I had a band when we were like 13 and we played like Deftones covers and stuff like that because we really like Alternative Metal. And we started Flashguns like 4 years ago. We wrote some songs and we were playing them for fun. When we left school we were able to take more time and do it more often. We had a keyboarder but he left so now that’s the three of us. Yeah that’s the story pretty much. But we know each other for ages, so we are good friends, we are not just like a band.
How would you describe yourselves as a band?
Sam: Basically we are three friends and we all like loads of different music. That’s very important, I think. So we all bring different kinds of sounds to the table. We make a kind of loud music, like rock music, we are a rock band. We just take everything we hear and then we try to make it sound poppy. We are trying to bring everything that we like listening to together. So we are not trying to be an indie band or anything. We are trying to do music that we like and then we hope that other people like it as well, and we’ve been quite fortunate so far.
You’ve got an album release coming up soon. What can you tell us about it?
Sam: Well, we are very excited about it. It’s got a very different sound from an album that people have seen recently. It’s not just like two really good singles and then a bunch of other songs that we had to write. We wanted to make a proper album, like a 70s style album, where there is an experience, a journey throughout it.
Olly: It has got 11 Songs.
Giles: 10!
Sam: 10 songs. It is really good. If I say for my objective point of view I think it is a really good album.
Giles: I haven’t been listening to for a while but I remembering it is really good.
Laughing...
Sam: When you sit down and you put it on, the first two songs on it are brand new and then you are finding different things in every song. It’s not very consistent but this is a very good thing in a way. One song is like slow down, and you may think that’s nice, and then the next song is like banging and dancing. It’s like an experience overall. The kind of album you have to sit down and get your head around it. People always say with our kind of music, they had to give it a couple of listens and then they understand it and I think that is a good thing.
Currently you are presenting your album on tour. So, how's the tour going so far?
Sam: It’s great. We have done loads of different types of tours with different bands and now, we are doing like a headline one.
Which bands have you supported?
Sam: The most recent ones were Mona, Funeral Party and Dananananaykroyd. There have been very different types of crowds and that has been really fun. That’s meant that we’ve been able to play to all different types of people, who are coming to watch a certain type of music, and so the way we would sound in comparison is really exciting and we really enjoyed that. And for this tour now, we have to work really hard. Sometimes there are not many people there but sometimes there are, so you’ve got to play it by ear. Each town has a different feel, so we have to perform in a different way and stuff like that. So we are learning a lot and getting really tight. But it has been really fun, we always have a good time.
Which city did you like the most?
Olly: In general? Berlin.
Sam: Berlin has probably been a highlight. In England, I really don’t know why, but I really like Bath. The guys don’t like it pretty much but I think it was really nice.
Giles: Glasgow!
Sam: Yeah, Glasgow is a really cool place. I like that. It’s a really beautiful town but then the centre of it has a lot of shops. And when we’ve played, suddenly all these people are coming out of the woodwork, and you’re like ‘where did these people come from?’ The people really like music, that’s really fun. I really like Glasgow. We have been to so many places.
Olly: Brighton is always nice.
Sam: Yeah, that’s kind of our second home. We know it very well.
Who is involved in the song writing process?
Sam: I write all the songs on guitar first and then I have lots of them and then pick the ones I want to work on next, and then I write the lyrics. But it really becomes a song when we all go together into a studio and I teach it to the guys and then we just kind of explore it and see where it takes us. It is never really finished until we have recorded it in a studio. Once you have it down on a record and then you know how you have to play it live. Basically I write the songs and then it all comes together and we all make all the interesting bits about it happen in the studio, and also playing it live gives you a much better idea of how it should sound. It’s a long process. Writing a song is like building a house or a family or like growing up a child. That’s what it’s like. It’s like I’ve given birth to a little kid and these guys are my wives and then we kind of raise it together. I suppose I am the wife, because I give birth to it.
Laughing...
Sam: I don’t know but it sounds very strange.
What inspires you?
Sam: Oh everything. Things that interest me, I will then write a song about them. It is not one thing. But I suppose I take a lot from my own experiences, and listening to other music, and musicians that have come before me.
What kind of music?
Sam: I really like iconic people, people that have an air of mystique around them, like Kurt Cobain, he is one of my heroes. Or Simon Neil from Biffy Clyro and Jimmy Page. People that are older, like Tom Patti and Chino Moreno of Deftones, he’s my favourite. I like him a lot. Just really cool people inspire me. And in terms of influence it’s like everything I learn, read and hear.
And that’s the kind of music you are listening to right now?
Sam: Yeah, it’s my favourite music. I listen to lots of stuff. I really like Blues and that’s probably my favourite genre of music. I like listening to Jazz and Classical music. And the way I play guitar I try to emulate Robert Johnson and John Williams. People who are really great with their fingers and have a style of guitar playing. It’s like Kurt Cobain said ‘I can’t play like Segovia, but Segovia can play like me“. It’s like that feeling you can have when you want to be able to play like someone else, but you just can’t, so you just have to make it your own. I am not the most amazing guitarist, none of us are the most amazing technical musicians but we have a really strong style so that makes our music sound like no ones else.
Are you still excited before playing a show?
Sam: Yeah. Sometimes I am not. Because sometimes I get quite depressed about what is going to be like and the turn out. But you just have to be excited and say ‘I’m going to play, it’s going to be fun and different.’ Yeah, I definitely get excited.
What are your aims for the future?
Sam: I’d like to grow into a band that people really respect. I don’t want people to listen to our music because they feel like they have to. I want people to want to listen to our music because they heard it on the radio or friends told them about it. And not because they heard it from a magazine or some list at the beginning of the year “You must listen to this band” because I think that’s a bit unfair. I don’t mind being not that well known for quite a long time, but then the people who like our music really like it, and then that word spreads. And touring is one of favourite thing, and I want to record, and write new songs and travel around the world, and I want to go to America. I really respect the way people in America view music, so I want to go there. Be in Europe more as well. Yeah, just keep doing what we’re doing. And let people know what our approach is and our aims are. I want people to have a relationship with us and our music. That would be cool.
Edwin from Foals once said that "Hype is like a fever, it makes you feel ill"...
Sam: Yeah, that’s the truth, because sometimes you really like being ill because it means you get to miss school, but then you look back and say ‘actually, I felt really ill’. So that’s a very good way of putting it. If you go to school every day and work hard, sometimes it is not that fun but then you get something out of it that’s more than just a week off school by being ill. That’s a very good thing to say. Well done, Edwin!
Thank you very much for your time guys. I wish you all the best for your album release and tour. Enjoy your gig tonight. See you there.