(Oceansize)
Vor mittlerweile 15 Jahren gehen fünf junge Männer unabhängig voneinander nach Manchester, um dort Musik zu studieren. Nicht zuletzt aus dem gleichen Interesse heraus entschließt man sich, gemeinsam Musik zu machen und gründet eine Band. Das ist die Geburtsstunde von Oceansize. Aus verschiedenen Einflüssen heraus entwickelten sie einen eigenen und progressiven Sound, mit dem sie sich eine eiserne Fangemeinde erspielen konnten. Vor kurzem ist ihr bereits viertes Studioalbum "Self Preserved While The Bodies Float Up" erschienen, mit dem das Quintett sein musikalisches Talent und seine Vielseitigkeit erneut unter Beweis stellen konnte. Im Rahmen der aktuellen Tour hat sich Gitarrist Steve Durose die Zeit genommen, uns ein paar Fragen zur aktuellen Platte sowie der Liebe zu Manchester zu beantworten. Das Gespräch führten Jessica Franke und Tim B. Ukena (eine englische Übersetzung findet ihr weiter unten - English Version below).

Musicheadquarter-Redakteurin Jessica Franke mit Steve Durose vor dem Oceansize-Konzert im Hamburger Logo.
Fühlst du dich nach mehreren Tagen im Tourbus wie zu Hause?
Steve: Ja, irgendwie schon. Aber irgendwie musst du das auch, ansonsten wirst du verrückt. Ich meine, manchmal bist du zwei Monate nicht zu Hause.
Als allererstes natürlich: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, das ist fantastisch...
Steve: Kein Problem. Es lief doch ganz gut, oder? (lacht)
Lass uns über euer neues Album sprechen. Warum habt ihr euch für "Self Preserved While The Bodies Float Up" als Albumtitel entschieden?
Steve: Wir waren irgendwie ein wenig ambitioniert und ein bisschen mutig. Wir haben niemals zuvor so was Langes und Seltsames gemacht und dachten, es sei ganz lustig (Anmerkung d. Redaktion: Bezogen auf den Albumtitel). Es ist außerdem eine Art Feier unserer langjährigen Zusammenarbeit. Seit zwölf Jahren befinden wir uns als einsame Band in unserer eigenen kleinen Welt. Es fühlt sich tatsächlich ein wenig so an, als wenn wir uns selbst für etwas aufheben, irgendwo für irgendwas, und vielleicht brechen wir irgendwann aus und jeder um uns herum ist nicht mehr da, wer weiß (lacht).
Inwiefern hat sich der Prozess des Songschreibens zwischen dem aktuellen Album zu dem von "Frames" oder "Home & Minor" unterschieden?
Steve: Es war unterschiedlich in der Hinsicht, dass mehrere Ideen von unterschiedlichen Leuten einflossen.
Personen außerhalb der Band?
Steve: Nein, nein, innerhalb der Band. Aber es gibt mehr vollständige Ideen. Bevor wir das Studio hatten, bevor wir alle unsere eigenen kleinen Studios hatten, haben wir uns quasi fünf Tage die Woche getroffen und es stellte eine Art Umweg dar, Musik zu schreiben. Es war mehr "Proben, Proben, Proben", bis etwas zu funktionieren schien und dann hast du etwas raus gepickt und weiter geprobt. Mittlerweile haben wir unsere eigenen Studios in unseren Häusern, nichts großes oder so, und auch noch ein Hauptstudio, in dem wir ebenso proben, sodass jeder seine Sessions einbringt, die wir dann gemeinsam anhören. Es ist insgesamt ein schnellerer Prozess geworden. Jeder ist nach wie vor involviert, aber es ist eben effizienter geworden.
Wie hat Oceansize den Weg zu den ruhigeren Songs gefunden?
Steve: Der war immer vorhanden. Alle unsere Platten haben diese polarisierenden Songs drauf. Ich denke, wir könnten sagen, dass wir uns auf dem neuen Album in der Hinsicht etwas weiterentwickelt haben, aber das ist lediglich eine Gestaltung, es ist nichts wirklich Neues. Es ist einfach so passiert, dass wir auf diesem Album die harten Songs haben und ebenfalls die ruhigeren. Aber das ist nichts, wovor wir uns jemals gescheut haben. Wir haben immer den verrückten Kram mit dem galanten gemischt.

Mike hat mal während der Aufnahmen von "Feed To Feed" gesagt, dass die Leute gefragt haben, warum sich Oceansize nicht aufgelöst hat. Und er meinte, dass es einfach zu viel Spaß macht, Musik zu machen und mit dem Publikum zu feiern. Gibt es irgendwas, was ihr verfolgt? Was sind die nächsten Ziele, die ihr verfolgt?
Steve: Das ist eine schwere Frage. Ich meine, was sind die Ziele, die man verfolgt? Ich weiß sie nicht. Ich meine, natürlich kannst du das kitschige Ziel verfolgen, Platin zu erhalten, Glastonbury zu headlinen oder solche Sachen eben. Ich denke aber, dass wir keine Band sind, die für solche Sachen bestimmt ist. Ich denke, es ist möglich, die Musik weiter so laufen zu lassen, wie es ist. Ich denke, wir haben unseren Stil über die Zeit entwickelt. Also machen wir einfach so weiter, solange es uns Spaß macht. Ich weiß auch gar nicht, was wir sonst machen sollten. So lange es langsam voran geht, solange es weiter so läuft, werden wir einfach mit dem so weiter machen.
Ihr präsentiert derzeit euer aktuelles Album auf Tour. Wie läuft die Tour bis jetzt und wie reagieren die Fans auf die neuen Songs?
Steve: Jeder reagiert wirklich gut. Wir haben diese Internetplattform, eine unserer größten, auf der sind nur unsere absoluten Oceansize Fans. Wenn du ein Album veröffentlichst, scheinen diese immer ein wenig enttäuscht, weil sie zu viel erwarten oder sie erwarten, dass alles beim Alten bleibt. Das habe ich zumindest beim letzten Mal gedacht, als wir "Frames" veröffentlicht haben und dann haben sie plötzlich alle gesagt, dass "Frames" der zukünftige Maßstab ist. Die Presse und das Publikum bei den Shows waren wirklich beeindruckt von der Platte und wir haben nicht eine schlechte Kritik bekommen, was wirklich hervorragend für uns ist. Sie waren wirklich alle extrem positiv. Wir sind sehr glücklich darüber.
Inwiefern hat Mikes Zeit mit Biffy Clyro und das Touren mit ihnen den kreativen Prozess des aktuellen Albums geprägt?
Steve: Ich bin mir nicht sicher, inwiefern das den kreativen Prozess beeinflusst hat. Ich weiß nicht. Wir arbeiten einfach wann wir können und kommen zusammen wann immer wir können. So läuft das mittlerweile bei uns. Ich meine, wir sind nun 12 Jahre älter als wir waren, als wir damit begonnen haben gemeinsam Musik zu machen. Die Leute beginnen mit anderen Projekten und haben Frau und vielleicht bald Kinder. Wir werden nicht jünger. Demnach arbeiten wir zusammen, wann immer wir können. Das Biffy Nebenprojekt ist mehr wie ein Job von Mike, er spielt lediglich live für sie und Festival Shows und solche Sachen eben, aber ich denke nicht, dass es den kreativen Prozess geprägt hat. Besonders nicht, weil wir diese neue effiziente Art des Arbeitens entwickelt haben.
Wenn Du dieses "Probot" Ding machen könntest, wie Dave Grohl, welche Musiker würdest du einladen und in welchem Genre würde das enden?
Steve: Hmmm (lacht) .... Puuhh, ich weiß nicht, wo ich beginnen soll... (denkt nach) ... Tim Smith von Cardiacs. EemmÂ… wen noch? ... Nick Draig, aber der ist tot, das ist eine Schande. EemmÂ… Ich muss da genauer drüber nachdenken (lacht).
Ihr seid jetzt überall auf der Welt gewesen. Wo hat es dir bisher am besten gefallen?
Steve: Deutschland! (wir müssen alle lachen und machen einige Witze). Ernsthaft, wir lieben es in Deutschland zu spielen, weil wir hier immer akzeptiert wurden. Seit unserem ersten Auftritt hier. Das ist wirklich nett. In UK hat es eine lange Zeit gedauert und wir passten dort nicht wirklich gut hin. Unsere erste Tour mit Aerogramme hier war wirklich hervorragend. Ich konnte es kaum glauben, dass die Leute hier unsere Songs schon kannten, obwohl unsere erste Platte noch nicht raus war. Deswegen war das immer das Land für uns, das Land, in dem wir uns gefühlt haben wie "Wow, wir schaffen was". Aber im Laufe der Zeit waren wir auch an anderen großartigen Orten. Australien hat so viel Spaß gemacht und wir sind im Van quer durch Amerika gereist, wir haben wirklich eine Menge Erfahrungen gesammelt.

Es ist nun euer sechster Besuch in Hamburg. Hattet ihr jemals die Zeit, euch die Stadt anzugucken und gibt es etwas, was ihr besonders an Hamburg mögt?
Steve: Ich habe mir Hamburg erst einmal angeschaut und das war lediglich für eine Stunde und in der Nacht. Eine ehemalige Kollegin von unserem ehemaligen Label hat uns mal mit zur Reeperbahn genommen. Sie hat uns davon erzählt und uns dann ausgeführt. Das war eigentlich ganz lustig (lacht). Aber das war nur für eine Stunde und dann mussten wir zurück und die Show spielen. Wir hatten also nie einen freien Tag oder Zeit.
Der Fahrer Chuck kommt rein. Er merkt nicht, dass wir ein Interview führen und macht ein paar Witze, erzählt uns von der Kaffeemaschine, die sich hinten im Tourbus befindet und was wirklich Rock and Roll ist.
Ihr lebt in Manchester, kommt aber nicht von dort...
Steve: Nein, wir kommen aus verschiedenen Orten. Wir haben einen schottischen Drummer, Mike und Gambler sind aus Leeds, Steve ist aus Leicester und ich komme aus Birmingham. Der Grund, dass die Band in Manchester gestartet ist, war, dass wir uns an der Salford Universität in Manchester kennengelernt haben.
Wie lange lebst du jetzt schon in Manchester?
Steve: Ohh, lass mich überlegen. Ich war 19 als ich dort hingezogen bin, jetzt bin ich 34, was macht das? (lacht) 15 Jahre also.
Kannst du uns sagen, was für dich so besonders an Manchester ist? Hast du jemals darüber nachgedacht wegzuziehen, und wenn ja, wohin?
Steve: Ich liebe Manchester. Manchester ist eine dieser Städte, die sich wie eine Art Baby London anfühlen, jedoch ohne den Ärger und die hohen Kosten wie in so einer großen Stadt. Es ist so klein und es leben hier so viele unterschiedliche Kulturen und all das an so einem kleinen Ort. Du hast niemals ein Problem nach Hause zu kommen. Du kannst also so lange bleiben wie du willst, das Taxi ist günstig, also ich liebe Manchester.
Kennst Du den "Indie Travel Guide"? Das ist ein Buch, in dem Bands ihre Städte vorstellen und Pubs, Bars und solche Sachen eben empfehlen. Kannst du uns was in Manchester empfehlen?
Steve: Ich empfehle euch nach Chorlton zu gehen, geht dort hin und trinkt, die ganze Nacht. Ihr könnt die Buslinie 86 nehmen, das dauert vom Zentrum aus 15 Minuten. Wenn ihr indisches Essen mögt, solltet ihr nach Rusholme gehen, dort gibt es eine Meile mit indischen Restaurants. Ihr könnt auch das Roadhouse besuchen, dort haben wir wirklich oft gespielt. Ihr habt das "Feed To Feed" Video erwähnt, alle drei Shows sind im Roadhouse gefilmt worden, welches der Club ist, in dem wir viele Jahre gespielt haben. Es ist sehr, sehr klein, hat einen tollen Sound und eine tolle Atmosphäre.
Kleiner Exkurs:
Empfehlungen aus dem Travel Guide:
§ Vinyl Exchange: Da solltet ihr hin gehen, das ist sehr gut dort (67 Bridge Street, www.vinylexchange.co.uk)
§ 5th Avenue: Das ist ein Club, ein Indie-Dance Club. (121 Princess Street, www.5thavenuemanchester.com)
§ The Star and Garter: Das ist ein Indie Punk Club und ein Club für Live Musik. Es ist wirklich irgendwie alt und verschwitzt dort, wie ein Punk Club eben sein muss. (18-20 Fairfield Street, www.starandgarter.co.uk)
Was hört ihr derzeit im Tourbus?
Steve: Wir gucken eigentlich meistens Filme. Aber persönlich höre ich wirklich gerne Sufjan Stevens. Ich dachte, er wäre Amerikaner, ich weiß nicht wirklich viel über ihn, aber das Album höre ich wirklich konstant, es ist wirklich fantastisch.
Steve, vielen Dank nochmal für deine Zeit und das wirklich nette Gespräch! Wir sehen uns heute abend.
Ein Dankeschön geht auch nach Berlin an Peter Klapproth von Pirate Smile, der dieses Interview für uns möglich gemacht hat!
HIER gibt es übrigens noch den Video-Clip zu "SuperImposer" aus dem aktuellen Oceansize-Album "Self Preserved While The Bodies Float Up"!
ENGLISH VERSION:
By now 15 Years ago five young men moved independently to Manchester to study music. Out of these common interests they got together and formed a band called Oceansize. With their own and progressive sound, which is influenced from bands such as Pink Floyd, they attracted a respectable fan community. Their new album called "Self Preserved While The Bodies Float Up" demonstrates their musical talent and variety again. In case of the current tour guitarist Steve Durose took the time to answer some questions about the new album and their love about Manchester.

Do you feel like home after several days in that bus, does it?
Steve: Yeah, it does, you kind of have to feel like that. Otherwise you will go crazy. I mean it’s two month before you actually can go home.
First of all: Thank you very much for your time. It’s brilliant
Steve: No problem, it went well, didn’t it? (laughs)
Let’s talk about your new album. Why did you decide on "Self Preserved While The Bodies Float Up" as an album title?
Steve: We were kind of being a little ambitious and a bit bold. We hadn’t really done that very long and kind of awkward thing before and we thought it might be a bit of fun. Also it’s a kind of celebration of longevity between us all. We stayed as this lonely band for twelve years inside our own little bubble. It does actually feel like we are preserving ourselves somehow for something and maybe one day we’ll pop out and everyone around us will have gone, who knows (laughs).
In how far was the song writing process different from the ones for "Frames" or even "Home & Minor"?
Steve: It was different in the fact that we had a lot more ideas coming in from separate people.
But they are not in the band?
Steve: No, no, they are in the band. But there are more complete ideas. Where before we had the studio, before we all had around little studios we would literally come together five days a week in a room and kind of taking a long way round about writing music which is literally keep jamming until something seemed to work and then you pick some words and jamming some more. But now we all have our own little studios in our houses, not big ones or anything, but we also have a main one where we rehearses as well, so everybody brings sessions in and then we listen to them, and so now it’s a lot faster process. But everybody still is involved, but it’s just more efficient.
How did Oceansize find the way to the more quiet sounds?
Steve: It has always been there. All our records have got very polarised songs on it. I guess we could say it’s got a little further on this one but it is only just an organisation, it’s nothing really new. It just happened that we got the heaviest songs on this record and also the quietest. But it is something we never shied away from. We always mix the crazy stuff with the kind of sweet stuff.
Mike once said, during the recording of "Feed To Feed", that people asked Oceansize why they didn’t split up already. He answered because it is too much fun playing music and celebrating with the audience – is there anything to aim at? What are the next goals to reach you’ve set for yourselves?
Steve: It’s a strange one. I mean what are the goals you suppose to reach? I don’t know what they are. I mean you could say a cheesy thing like you want to record to get platin or you headline Glastonbury or something. I think we are not a band that is designed for that. I think it’s possible for the music to carry on being as it is. I think we have change the formula somewhere along a line. So I think we just going to carry on as long as we enjoy doing it. Because I think we don’t know doing anything else. So as long as it keeps going up slowly, as long as it carries on doing it that reasons for us to carry on doing it.

Currently you are presenting your new album on tour. So, how's the tour going so far? And how do the fans react to the new songs?
Steve: Everyone is reacting well. We have a message board, some of our biggest, there are just absolute Oceansize geeks. When you release a record, they always seem disappointed about us because they expect too much or they expecting us in the same way. But that was what I thought last time when we release "Frames" and than all of a sudden they are saying "Frames" is the benchmark. So it takes them forever. The press and the general public when they come to the show were really jumped on that record and we have had not one bad review, what is amazing for us. They have all been extremely positive. So we are very pleased about that.
In how far did Mikes’ time with Biffy Clyro and touring with them influence the creative process of recent album?
Steve: I’m not sure whether it influenced the creative process. I don’t know. We just work when we can and get together ever we can. That’s the way it is these days. I mean we are now twelve years older than we were when started to be musicians, and people got other projects that have to be done and people who got wives and probably soon children. We are not getting any younger. So you just work when you can. The Biffy psy-project is more like a job to Mike released. He just plays live for them and the festival shows and things like that. But I don’t think that it affected the creative precess at all. Especially now we have this new kind of like more efficient way of writing.
If you could do the "Probot"-Thing like Dave Grohl did, which musicians will you invite to join and what genre will it end up in?
Steve: Well (laughs)Â… Puuhh, I wouldn’t even know where to startÂ… (thinking)Â… Tim Smith from Cardiacs. EemmÂ… who elseÂ… Nick Draig, but he is dead, that’s a shame. EemmÂ… I have to work it out (laughs).
You’ve been all over the world – Which city or country did you like the most?
Steve: Germany! (laughing and making some jokes) Seriously, we love playing in Germany because we have always been accepted here. That’s nice. Ever since we first came. In the UK it has taken a long time and we were not fitted in very well. Our first tour here with Aereogramm was just awesome, I couldn’t believe the people knew the songs already and our first record hadn’t been out. So that was always be the country for us, the country that makes us feel like "wow we are doing something now". But the time is going by, now we have been to some great places. Australia was so much fun and we have been all across the States, from coast to coast in a van, a lot of experiences.
It’s your sixth visit to Hamburg. Have you ever had the time for sight seeing? And is there something you particularly like about Hamburg?
Steve: I have only ever gone sight seeing once to Hamburg and that was only about an hour and at night time (laughs). We were taken to the Reeperbahn by a college of us from our ex-record label. She told us before and took us there. It was quite funny actually (laughs). But that only lasted about an hour and than we have to come back and play the show, so we never had a day off here or any time.
The driver Chuck came in, didn’t recognize that it was an interview, made some jokes and told us about the coffee maker and what real Rock and Roll is.
You live in Manchester but are not from there, aren't you?
Steve: No, we are all from different places. We have a Scottish drummer, Gambler and Mike are from Leeds, Steven is from in Leicester and I’m from Birmingham in the Midlands. The reason why the band started in the first place is because originately we all met at Salford University in Manchester.
How long have you been living in Manchester?
Steve: Uuhh, let me thinkÂ… I was 19 when I was moving there. And now I’m 34. So what’s that? (laughs) 15 years.
Can you tell me what is so special for you about Manchester? Have you ever thought about leaving Manchester and when yes, where?
Steve: I love Manchester. Manchester is one of those cities that feels like a baby London, in the fact that you don’t have the hassle or the expense of getting across as in such a big city. It is so small and you have got all these different cultures and all these going on in that little place and you have never a problem of getting home, so you can stay as long as you want, the taxi is cheap, so, I love it there.

Do you know the "Indie Travel Guide"? It’s a book in which bands introduce their cities and recommend their favourite places, pubs, stores and such kind of things. Can you recommend something to us?
Steve: I recommend to go to Chorlton, go and drinking there, the whole night. You can catch the 86, which takes 15 minutes from the centre. If you like Indian Food than you should go to Rusholme because that has a mile of Indian restaurants. You can also visit the Roadhouse where we used to play a lot. You mentioned the "Feed To Feed" Video before, all those three show were filmed inside the Roadhouse, which is the club we used to play years and years ago. It is very, very small. It has got a good sound and also a good vibe.
Recommends in the Travel guide:
§ Vinyl Exchange: You got to go there, because that’s good. (67 Bridge Street, www.vinylexchange.co.uk)
§ 5th Avenue: That’s a club (121 Princess Street, www.5thavenuemanchester.com)
§ The Star and Garter: That’s an indie punk club and also a music venue, it is really kind of old and sweaty, like a punk club has to be. (18-20 Fairfield Street, www.starandgarter.co.uk)
What are you listening to in your tour bus right now?
Steve: We are watching mostly films and stuff. But personally I have listening to Sufjan Stevens a lot. I thought he is American, I don’t know very much about him, but I listen to that record really constantly, it is really brilliant.
Steve, thanks again for your time and the very nice talk! See you this evening.