Interview mit Rembert Stiewe, Veranstalter des Orange Blossom Special Festivals und Vize-Chef von Glitterhouse Records

(Rembert Stiewe)

01.03.2010 von Simon Baranowski

Der Winter neigt sich dem Ende zu und wir alle können es kaum erwarten bis es endlich Frühling wird - Zeit, die Sonne rauszulocken. Warum also nicht mal nach vorne blicken und sich fragen was denn am diesjährigen Pfingstwochenende noch so los ist? Neben diversen Schützenfesten und freien Tagen, dem Abschalten vom Alltag und dem eventuellen Genießen der schönen Frühlingssonne. In Beverungen im Weserbergland findet bereits zum vierzehnten Mal ein kleines mit einem großen Ausrufezeichen versehenes Festival statt. Das OBS, das Orange Blossom Special Festival!

Im Garten der Villa von Glitterhouse Records veranstalten Rembert Stiewe und seine Kollegen jedes Jahr ein musikalisches und emotionales Highlight. Was macht den besonderen Charakter des Festivals aus? Warum sind Veranstalter, Musiker und Besucher gleichermaßen immer wieder angetan von der wohl einzigartigen Atmosphäre? In einem Email Interview erzählt uns Rembert Stiewe von seinen Gedanken, den Plänen und den Emotionen rund um das OBS. Für dieses Jahr sind bereits einige großartige Künstler bestätigt. Unter anderem werden auf dem Balkon der Villa Glitterhouse folgende Bands ihr musikalisches Können zeigen: BOY DIVISION (D), DIRTMUSIC (USA/AUS/SI), EARTHBEND (D), GEMMA RAY (UK), GOLDEN KANINE (S), KANTE (D), KASHMIR (DK), PÉTUR BEN (ISL), SAINT SILAS INTERCESSION (UK), SAVOY GRAND (UK), TAMIKREST (MLI), THE BACKROOM MUSIC CLUB (D), THE GODFATHERS (UK), THE INNITS (D) und THE JUKE JOINT PIMPS (D). Exoten und Alteingesessene. Singer-/Songwriter und Americana treffen auf Indie und Rock. Eine bunte Mischung und eine Liste, die noch nicht am Ende ist. Denn die ein oder andere Band soll demnächst noch bestätigt werden. Längst überfällig also mal kurz nachzuforschen wie weit die Planungen denn im schönen Weserbergland sind...

Rembert Stiewe - Veranstalter des Orange Blossom Special Festivals (OBS) in Beverungen und Vize-Chef von Glitterhouse Records

Hallo Rembert, erstmal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst einige Fragen zu beantworten. Wie geht es dir und dem Team in der Glitterhouse Villa?

Rembert Stiewe: Im Großen und Ganzen geht es uns prima – soweit man das in heutigen harten Zeiten im Musikbusiness behaupten kann.

Wie laufen die Vorbereitungen zum wohl kleinsten unter den kleinen Festivals?

Rembert Stiewe: Derzeit biege ich in die letzte Verhandlungsrunde des Bookings ein. Um den musikalisch idealen "flow" sicherzustellen, wird nach diversen Kriterien zwischen den fast 300 Bewerbungen beurteilt, gewogen, gesiebt. Das ist immer eine spannende Situation: Wird Band XY, die ich gerne am Sonntag gegen Abend hier auftreten sähe, zusagen? Wenn nicht, wer aus der Nachrückerliste würde eine ähnliche Musikfarbe und Aussagekraft mitbringen? Reicht mein Gagenbudget? Kommt kurz vor Toresschluss noch ein Angebot hereingeschneit, das ich unmöglich ablehnen kann? Darüber hinaus laufen parallel viele weitere Planungen. Genehmigungen sind einzuholen, die Festivallogistik (PA-Anlage, Personal, Toiletten, Müllentsorgung, Imbiss-Stände, Hotelzimmer für die auftretenden Musiker und deren Crews, Werbung, Plakate, Flyer, Backlines, Security, Aufbauten etc.) muss baldigst Formen annehmen, Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden usw. Meine To-Do-Liste besteht aus etwa 300 Punkten.

Ich war letztes Jahr zum allerersten Mal beim Orange Blossom Special Festival und war schlichtweg begeistert. Kennst du das Geheimnis eures Erfolges, nach 13 Jahren immer noch ein kleines und dabei höchst attraktives Festival zu sein?

Rembert Stiewe: Ich behaupte, dass es bei uns kuschelig ist. Es herrscht eine sehr familiäre, respektvolle Atmosphäre. Alle haben Spaß, auch ohne dass Dixis umgeschmissen werden. Musiker, Publikum und Personal sind eine Einheit. Nicht zuletzt, weil wir selbst, unter weitestgehendem Verzicht auf externe Dienstleister, fast sämtliche Arbeiten selbst verrichten, ist dem Publikum offensichtlich, dass jedes Detail liebevoll gehandhabt wird. Niemand von uns ist sich zu schade für den Hygienedienst, das Aufräumteam oder die Parkeinweisung. Wir haben von Beginn an versucht, all die Dinge, die uns selbst bei anderen Festivals stören, außen vor zu lassen. Es gibt hier reichlich Toiletten, die täglich gesäubert werden. Wir verzichten auf anmaßende Leibesvisitationen am Festivaleingang. Es gibt keinen Graben zwischen Publikum und Bühne, keine übelgelaunten Bouncer, die den Leuten das Musikerlebnis verleiden. Die PA-Anlage ist das Beste, was man in dieser Größenordnung zu hören bekommt. Die Auswahl der auftretenden Bands bedeutet uns selbst viel. Wir vertrauen darauf, dass das dem Publikum ähnlich geht. Und das Publikum ist das Beste der Welt: Jede Band, sei sie auch vorher noch so unbekannt, wird von fast allen Festivalbesuchern mit Spannung erwartet. Dementsprechend ist das Gelände bereits mittags gefüllt. Die Zeltwiese am Weserufer, wirklich malerisch gelegen, sieht nach dem OBS aus wie vorher. Es braucht gerade vier Leute, die nach Abreise der Festivalgäste etwa eine Stunde dort aufräumen – und das Gelände sieht aus, als sei nichts gewesen. Es gab noch nie eine Schlägerei. Daraus spricht Respekt aller Beteiligten untereinander.

Das Orange Blossom Special Festival findet in diesem Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt.

Seit einigen Jahren geht ihr in Sachen Musikrichtung immer mal wieder weg vom ursprünglichen Country oder Americana Sound. Ist das einfach auch nur ein Wandel der Zeit oder versucht ihr auch ein breiteres Spektrum an Zuhörern zu gewinnen?

Rembert Stiewe: Es hat sowohl mit persönlichem Geschmack, als auch mit bewusster Änderung und Erweiterung des musikalischen Inhalts zu tun. Ursprünglich war das OBS tatsächlich ein reines Americana-/Singer-Songwriter-Festival. Was auch toll war, denn so etwas gab es sonst in Deutschland nicht. Es kamen dann einerseits immer weniger amerikanische Bands dieser Musikrichtung auf Tour, andererseits blieben von den ursprünglichen OBS-Dauergästen viele zuhause. Wir mussten und wollten auch jüngere Musikliebhaber anziehen, die eher einen Indie-Rock Background haben. Dieser Spagat zwischen zwei gedachten Fraktionen ist nicht immer leicht zu bewerkstelligen. Andererseits ist das OBS-Publikum in seiner jetzigen Heterogenität weit offener und verständiger als wir uns das in manch zweifelnden Momenten ausmalen. Es ist fast unmöglich, jedem Besucher 20 Bands zu präsentieren, die ihm alle gefallen. Aber es ist unser Ehrgeiz, dem nahe zu kommen. Was bedeutet, dass wir Musiker verschiedener Musikstile präsentieren, die jedoch alle gewissen Ansprüchen unterliegen: Es sollte originell, intensiv, mitreißend, begeisternd sein. Hier funktioniert Live-Musik als Welterklärungsmuster noch, hier darf man sich ganz ohne übertriebenes Hippie-Hippie-Esoterik-Gedöns für drei Tage wie auf einem anderen Planeten fühlen. Alle lachen. Alle sind glücklich.

Wenn ich das richtig erkannt habe strebt ihr eine Vergrößerung des Festivals nicht an. Einmal wahrscheinlich aus finanziellen Gründen und zum anderen weil ihr es so familiär wie möglich halten wollt. Wenn es die Möglichkeiten denn zuließen, würdet ihr umziehen und die große Bühne nutzen?

Rembert Stiewe: Nein. Ich könnte mir zwar vorstellen, irgendwann einmal irgendwo ein anderes Festival zu veranstalten, das nichts mit dem OBS zu tun hat, aber nach ähnlichen Vorgaben gestaltet sein müsste. Aber das OBS bleibt das OBS. Hier im Garten. Im Misch-Gewerbe-/Wohngebiet. Eine kleine, grüne, lebenspralle Oase zwischen den Lagerhallen mit Weltkriegsbunker-Charme und staubigen Baufirmen.

In den letzten Jahren waren immer Bands dabei, die man im großen Musikzirkus nicht ganz so gut kennt, die aber oft nach ihrem Auftritt beim OBS stark an Popularität gewonnen haben. Wer hat bei euch das Fingerspitzengefühl für die richtigen Acts?

Rembert Stiewe: Das muss wohl ich sein, weil ich schon immer alle OBS-Bands buche. Zwar lege ich Wert auf Tipps und Rat von bestimmten Freunden, Kollegen, Ex-Praktikanten und auch Touragenten. Aber ich verfahre nach dem Prinzip "teile und herrsche". Das heißt: Meinungen einholen, aber selbst verantwortlich entscheiden. Wenn ich den Kopf dafür hinhalte, will ich wenigstens wissen, warum er mir eventuell abgerissen wird. Es freut mich aber tatsächlich immer wieder, wenn das OBS der Erstkontakt von später bekannteren Bands mit einer Publikumsgröße ist, die sie von ihren vorherigen Clubkonzerten nicht kannten. So war das OBS etwa das erste Open-Air Festival überhaupt für Get Well Soon, Scott Matthew, Madrugada oder Gisbert zu Knyphausen.

Neben neuen und frischen Bands gibt es beim OBS auch immer wieder alteingesessene Bands. Die Walkabouts bzw. Chriss Eckman, Washington oder Kristofer Aström fallen mir da spontan ein, die letztes Jahr da waren und schon einige Male davor auch. Wen darf man 2010 als alten Hasen auf dem OBS begrüßen?

Rembert Stiewe: Savoy Grand werden hier zum dritten Mal auftreten, Dirtmusic (u.a. mit Chris Eckman und Hugo Race) waren auch schon hier, wie auch Boy Division. Dazu noch die McCarthy-Brüder, die diesmal aber nicht mit Michael J. Sheehy & The Hired Mourners, sondern mit Saint Silas Intercession auftreten. Es ist immer wieder schön und es freut auch das Publikum, wenn hier bereits OBS-erfahrene Veteranen auftreten. Ich will das aber nicht übertreiben, damit sich das Festival nicht zu arg selbst revivalt. Es gibt außerdem derart viele entdeckenswerte Bands, die ich hier vorstellen möchte, dass ich mir manchmal wünschte, wir hätten fünf Bühnen und fünf Tage zur Verfügung.

Hyacinth House live beim Orange Blossom Special Festival 2008

In wie weit hat euch der Tod von Vic Chesnutt getroffen? 2003 war Chesnutt ja auch zu Besuch bei euch in Beverungen.

Rembert Stiewe: Vic’s Tod hat uns selbstverständlich getroffen, wie auch der Tod von Stephen Bruton, der mit den Resentments hier aufgetreten war, im Jahr zuvor. Zwar lässt der für uns auch manchmal hektische Ablauf der Veranstaltung es manchmal nicht zu, alle auftretenden Musiker wirklich gut kennenzulernen. Nichtsdestotrotz kommt es immer zu persönlichen Begegnungen, zu Gesprächen, zu Erinnerungen. Wenn solche besonderen Charaktere wie Vic oder Stephen dann von uns gehen, kann man schon trübsinnig werden. Durch den OBS-typischen "Schrein" in dem jedes Jahr ein Foto einer uns lieben Persönlichkeit erinnert wird, versuchen wir, die Erinnerung wach zu halten. Drei Mal darfst du raten, wessen Konterfeit zum OBS 14 den Schrein schmücken wird.

Auf wen freust du dich bisher am meisten beim OBS Nummer 14, musikalisch betrachtet?

Rembert Stiewe: Persönlich freue ich mich wie ein kleines Kind auf den Auftritt von Kante. Nicht nur, weil sie sich sonst so rar machen. Auch die Godfathers bei uns im Garten zu sehen ist für mich etwas Besonderes. Die durfte ich in den 80er Jahren einige Male live erleben – und schon damals waren sie eine der mitreißendsten Bands des Universums. Dass es die Godfathers wieder gibt, ist schon allein toll. Dass sie aber tatsächlich hier auftreten ist einfach fantastisch. Darüber hinaus freue ich mich natürlich auf alle Bands. Sonst hätte ich sie nicht gebucht. Mit Golden Kanine aus Schweden oder Earthbend habe ich auch zwei Tipps parat, die viele, die sie noch nicht kennen, überraschen werden.

Zwischen den Umbaupausen am Sonntag tritt irgendwo zwischen den Gästen im Glitterhouse Garten eine Pausenband auf, die wahrlich nie zu unterschätzen ist. Wer kam auf die Idee, so eine Attraktion zu starten und was sagen die jeweiligen Bands dazu, wenn sie für diese Aktion gebucht werden?

Rembert Stiewe: Die Idee das hier zu machen ist von mir, allerdings habe ich sie geklaut. Irgendwann, vor etwa 20 Jahren, stolperten wir in Roskilde mal über eine Band, die ein etwa einstündiges Akustik-Set mitten im Publikum spielte. Wir sind, wie alle Umstehenden auch, völlig aus dem Häuschen gewesen. Das war so unmittelbar, so einfach und direkt und magisch. Alle hatten ein seliges Lächeln im Gesicht, tanzten oder sprangen herum oder genossen still – alle waren begeistert. Jahre später fiel mir das Erlebnis wieder ein. Seitdem passiert so etwas auch beim OBS. Mal eher akustisch, mal brachial. Aber immer mitten drin. Diesmal wird es sogar am Samstag und am Sonntag Umbaupausen-Bands geben. The Backroom Music Project aus Hamburg, ein Trio mit Leuten von Sport, Kante und Boy Division (mit anderen Worten: Künnecke & Smukal jetzt zu dritt) und am Sonntag die Jukejoint Pimps aus Köln. Ein Duo, das schon beim Stag-O-Lee Shakedown die Leute bis in den Wahnsinn bespaßte. Bei den Bands trifft die Idee immer auf fruchtbaren Boden. Die haben Spaß daran und freuen sich darauf wie Bolle.

Neben dem OBS gibt es natürlich auch immer noch das Tagesgeschäfft. Und zwar das des Labels Glitterhouse. Wie geht es dem Label und mit was könnt ihr 2010 auftrumpfen?

Rembert Stiewe: Dem Label geht es zum Glück wieder besser als noch vor ein oder zwei Jahren. Durch glückliche Umstände, neue Firmenstrukturen und eine geänderte Signing-Politik sind wir sozusagen auf dem Wege der Besserung. Trotz alledem sind die Zeiten nach wie vor hart. 2010 veröffentlichen wir Alben des Jeffrey Lee Pierce Session Projects, von Tamikrest, The Great Crusades, Elva Snow (u.a. mit Scott Matthew), Woven Hand (die nach einem kurzen Abstecher zu Glitterhouse zurückgekehrt sind), Dirtmusic, The Bambi Molesters, Lilium, Lobi Traore, Dakota Suite, eine DVD der Walkabouts und noch einige noch nicht spruchreife Veröffentlichungen. Ich sage: Muss man alle haben, ganz ohne Zweifel.

Während des Festivals erfahrt ihr eine Menge Unterstützung von ehemaligen Mitarbeitern und vielen Freunden aus der Musik- und Künstlerszene. Wie kannst du dir die nach außen hin selbstverständliche Hilfeleistung der Leute erklären?

Rembert Stiewe: Sie sind jung und brauchen das Geld... Nein – ich denke, für fast alle, die mit dem Glitterhouse verbunden waren oder sind, ist die Beziehung immer eine besondere. Die familiäre Atmosphäre in einer ländlichen Umgebung, die für viele Zugereiste erstmal eine Grenzerfahrung darstellen dürfte, schafft Bindungen, die über die Zeit etwa eines Praktikums hinaus Bestand haben. Das OBS ist dann der jährliche Höhepunkt. Ein Wiedersehensfest, eine gemeinschaftliche Anstrengung, die unmittelbares, unverfälschtes Feedback bietet. Das ist ohne Übertreibung für viele Beteiligte eine hoch emotionale Angelegenheit.

Ich bin riesengroßer Pearl Jam Fan und wenn ich bei den Live Shows jeweils beim letzten Lied in die Gesichter der Fans schaue, sehe ich nur glückliche Menschen. Das ist mir beim OBS letztes Jahr die ganzen drei Tage aufgefallen. Was empfindest du, wenn du die sehr zufriedenen und glücklichen OBS-Besucher erblickst?

Rembert Stiewe: Das ist, allen Ernstes, ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Das kickt mächtig. Ich möchte es in eine sehr pathetisch klingenden Anekdote verpacken. Eine sehr gute Freundin fragte mich mal, welche Inschrift ich mir für meinen Grabstein wünschen würde. Mir fiel nichts Besseres ein als "Spuren", die wir ja mehr oder weniger alle irgendwie zu hinterlassen trachten. Wir diskutierten weiter, woraus denn solche Spuren bestehen könnten. Ich fragte mich selbst. Sie hatte die Antwort. Sie sagte: Du machst jedes Jahr für drei Tage 1500 Menschen auf einmal glücklich. Und wenn das alles wäre, was du hinterlassen würdest: Du musst nicht nach weiteren Spuren suchen. Aber mal runtergesprungen von dieser Befindlichkeitskiste – es ist wirklich ein tolles Gefühl, die Freude der Festivalgäste so unverfälscht und direkt zu erleben. Wenn das OBS dann vorbei ist, fallen hier immer so einige in ein riesiges Loch.

Es sind jetzt 15 Bands für dieses Jahr bestätigt. Auf welche Musik kann sich der Festival Besucher noch freuen?

Rembert Stiewe: Kann ich noch nicht sagen, da einige Acts noch nicht zu 100% feststehen. Ein recht großer Name wird aber noch dabei sein. Der steht schon fest, ich darf ihn aber noch nicht veröffentlichen. Es wird eine diesmal wieder sehr abwechslungsreiche Mischung sein.

Vielleicht hast du Lust zum Abschluss noch eine Anekdote oder einen Witz rauzuschmettern. Wie ich mich erinnere ist es auf der Bühne beim OBS immer deine Spezialität die Gäste passend zu belustigen?

Rembert Stiewe: Na ja, einige empfinden das als Belustigung, andere wahrscheinlich eher als Belästigung. Das ist für uns selbst mittlerweile eine liebgewonnene Tradition, dass Reinhard und ich völlig unvorbereitet da so herummoderieren. Und Blödsinn erzählen. Teils auf nicht gerade weltrettendem Niveau (Was liegt am Strand und spricht undeutlich? Eine Nuschel!). Beim ersten OBS fiel uns auf, dass man ja eigentlich auch die Bands ansagen sollte bei einem Festival. Hatten wir vorher nicht drüber nachgedacht. Seitdem machen wir das. Anekdoten gäbe es hunderte. Zu viele fast – man kann sich gar nicht mehr an alle erinnern. Das müssen wir mal bei einigen Bieren besprechen.

Vielen Dank für deine Zeit und die Beantwortung der Fragen. Wir sehen uns auf dem OBS 14.

Das Orange Blossom Special Festival Nummer 14 läuft unter dem Motto "Das kann man nicht twittern!". Dennoch hat sicherlich keiner was dagegen wenn man die Tage zwischen dem 21.05. und dem 23.05.2010 mal hier und da erwähnt und der Welt mitteilt, was in Beverungen so stattfindet. Wenn ihr schon was anderes vorhabt, könnt ihr nach Pfingsten hier lesen wie es denn war. Warten wir also noch auf die ein oder andere Band und freuen uns darauf, dass es endlich Ende Mai wird.

Interessante Links rund um das Thema OBS:

Offizielle Myspace Seite

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OBS Blog

Blog mit Erfahrungsberichten rund um das OBS

Glitterhouse Records Homepage

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