Interview mit Euroboy (aka Knut Schreiner) in Köln

(Turbonegro)

13.05.2007 von Shirin K

Es ist Sonntag 14 Uhr, Regen und Sonne wechseln sich ab, und ich habe mich in der Live Music Hall in Köln eingefunden, um mit einem der Turbonegro Musiker ein Interview zu führen. Im großen Backstage-Bereich der LMH, vorbei an einem reichhaltigen Büffet, werde ich vom Tourmanager Tom in einen kleinen Raum geführt und warte gespannt auf meinen Gesprächspartner, der sich bald als Euroboy herausstellt. Euroboy, alias Knut Schreiner, ist seit 1996 Gitarrist bei der norwegischen Band Turbonegro. So ungeschminkt und ohne seine obligatorische Uniform und den Offiziershut sieht er aus wie der nette Junge von Nebenan.

Mit etwas fahrigen Bewegungen füllt Knut den Shortcut aus und erzählt währenddessen, dass er perfekt Deutsch sprechen würde, wenn er in den zehn Jahren Tourleben sich nur auf Deutsch unterhalten hätte, es hätten sich ihm ja genügend Gelegenheiten geboten. Leider hätte er diese nicht genutzt und in der Schule hätte er obendrein seine eigene Mutter als Deutschlehrerein gehabt, da wäre es aus Prinzip nicht möglich gewesen am Deutsch-Unterricht teilzunehmen. Tja, manchmal hat Rebellion auch seine schlechten Seiten!

Das Interview mit Euroboy ist sehr angenehm, er ist ein sehr sympathischer Gesprächspartner, der bereitwillig Auskunft gibt. Als wir fertig sind, meint er, es wäre ein sehr akademisches Interview gewesen. Egal ob das positiv oder negativ zu bewerten ist, hier ist erstmal das ganze Gespräch für euch zum Lesen:

Interview mit Euroboy von Turbonegro in Köln

Könntest du dich bitte vorstellen?

Euroboy: Hallo, ich bin Euroboy. Ich bin der Gitarrist von Turbonegro. Wir spielen heute Abend in Köln, und es ist schön wieder in Deutschland zu sein. Mit einer neuen Platte und einer neuen Show.

Hast du dir gestern Abend den Eurovision Song Contest angeschaut?

Euroboy: Leider nicht. Ich habe mir nur einige Sachen der Halbfinale angeschaut. Ich hätte die Show gestern eigentlich ganz gerne gesehen, denn einige schwedische Freunde von mir aus der Band The Ark waren im Finale. Ich hätte sie gerne gewinnen sehen. Aber ich habe gehört, dass keines der Westeuropäischen Länder in den Top-Ten gelandet ist. Einige Leute sind deswegen sehr angepisst.

Mit Lordi als letztjähriger Gewinnerband hatte zum ersten Mal ein Rock-Act den Grand Prix gewonnen. Was hältst du davon, dass Rock so gesellschaftsfähig geworden ist, dass Bands wir Lordi den Grand Prix gewinnen?

Euroboy: Nun, was soll ich dazu sagen. Zu Hause in Norwegen sind wir eine der großen Rock-Acts und wir sind die Headliner der meisten Sommerfestivals. Für mich ist das sehr positiv, weil das bedeutet, dass wir erfolgreich sind. Nachdem wir in den 90ern soviel in kleinen Vans unterwegs waren, unsere Alben bei unbekannten Underground-Labels aufgenommen und in kleinen Clubs gespielt haben, ist es schön, jetzt endlich ein wenig Geld damit zu verdienen und den Erfolg zu genießen.

Viele Leute sagen, dass Rockmusik nicht massenkompatibel sei, und dass es nicht gut sei, dass jetzt plötzlich alle Leute Rock hören.

Euroboy: Ja, Rock ist in diesem Jahrzehnt wirklich sehr populär. In den Neunzigern fuhren die Leute auf House und Dance Music ab. Damals war der coolste Typ der Stadt kein Gitarrist sondern der DJ. Das hat sich jetzt ein wenig geändert. Ich glaube, dass die Leute an der Rockmusik am meisten die Energie mögen und die Tatsache, dass diese Musik menschlicher ist als Dance Music, weil hier eine Band dahinter steckt und nicht der Computer. Wie auch immer, dieses Jahrzehnt ist ein gutes Jahrzehnt für Rockmusik, man müsste wohl zurück in die 80er oder 70er gehen um etwas Vergleichbares zu finden.

Es ist also eine durch und durch positive EntwicklungÂ…

Euroboy: Ich bin mein ganzes Leben lang ein Rock’n’Roll Fan gewesen, ich habe Bands und Musik im Alleingang für mich entdeckt und das mache ich auch heute noch. Wenn etwas, was ich mag, populär wird, dann sage ich nicht „Oh nein, sie sind jetzt zu bekannt, sie gehören nicht mehr mir, sie entziehen sich meiner Kontrolle. Jetzt, wo mein Nachbar sie hört, kann und darf ich sie nicht mehr hörenÂ…“. So denke ich nicht. Es geht hier um Musik, und wenn es gute Musik ist, dann ist es ja natürlich, dass sie von vielen Leuten gehört wird. Die Leute sind ja nicht alle dumm und gute Musik ist sicherlich nicht nur für Wenige gemacht. Selbst ein Klempner oder Friseur, der nicht viel von Musik hält oder weiß, kann wahrscheinlich heraushören, dass die White Stripes eine großartige Band sind.

Lass uns mal über euer neues Album „Retox“ sprechen. Die Aufnahmen dazu begannen schon im Februar 2006. Wie kam es, dass ihr doch so lange gebraucht habt, um sie fertig zu stellen?

Euroboy: Da gibt es einige Gründe für. Wenn wir sagen, dass wir Februar 2006 damit anfingen, dann meinen wir, dass wir zu diesem Zeitpunkt anfingen, Songs zu schreiben. Wir nahmen das Album Mai letzten Jahres auf  und gingen dann auf Tour. Als wir im August wieder zurückkamen und uns die Aufnahmen anhörten, waren wir alle der Meinung, dass alles schneller und besser sein müsste. Wir fingen also an, wieder an dem Album zu arbeiten, denn im Festivalsommer waren wir als Band noch besser geworden.

Habt ihr trotzdem noch einiges vom alten Material genommen oder komplett neue Songs geschrieben?

Euroboy: Beides. Das Album wurde eigentlich zwei Mal aufgenommen. Wir wollten nicht einfach nur ein neues Turbonegro Album herausbringen, sondern auch unser Bestes geben. Wir wollten etwas Bedeutendes machen, dass sowohl uns als auch unserem Publikum gefiel. Wir hatten nämlich gerade das beendet, was wir die „Black Triology“ nannten. Das begann mit „Apocalyps Dudes“ 1998, dann kam „Scandinavian Leather“ unser Comeback-Album und 2005 schließlich „Party Animals“. Um das neue Album aufzunehmen, haben wir erstmal uns selbst unter die Lupe genommen und überlegt, wo die Stärken  der Band waren. Wir haben uns vorgenommen, die Dringlichkeit und Energie der Songs und die „attitude“ der alten Punkrock Alben der 90er zu nehmen und diese mit unseren heutigen Stärken zu kombinieren. Wir sind heute bessere Musiker und Songwriter, ich arbeite mittlerweile auch als Produzent, also weiß ich auch, wie man sich in einem Studio zu Recht findet.

Wie würdest du also die Weiterentwicklung von „Party Animals“ zu „Retox“ beschreiben?

Euroboy: Die Unterschiede sind nicht so gravierend. Man sollte nicht etwas völlig neues erwarten. Turbonegro ist immer noch eine „Formula Band“. Man bezeichnet ja auch Bands wie AC/DC, Motörhead und die Ramones als Formula Bands: sie bringen jahraus jahrein das gleiche Album heraus, aber niemand beschwert sich darüber. Wir sind eigentlich schon stolz darauf, dass wir unseren eigenen, unverwechselbaren Sound haben, zumindest hoffen wir das. Wir haben einen gewissen Wiedererkennungswert. Diese Kombination aus Punkrock, klassischem Rock und sogar ein wenig 80er Jahre Melodic Metal, Hanks Gesang, meine Gitarre, ja das alles macht uns schon zu etwas Besonderem. Nach einer Zeit wird das ganze zu einem richtigen Handwerk, und es macht Spaß ein Album wie ein Handwerker herzustellen. Diesmal wollten wir auch ein wenig Herz und Seele in das Album stecken, um ihm mehr Tiefe zu geben. Wenn es also etwas gibt, das „Retox“ von „Party Animals“ unterscheidet, dann ist es vielleicht die Tatsache, dass „Retox“ tiefgründiger ist.

Wie sieht denn bei euch die Arbeitsverteilung aus. Wer schreibt hauptsächlich die Songs, wer ist für die Texte verantwortlich?

Euroboy: Ich weiß nicht, ob das ein Geheimnis ist, aber im Grunde existiert innerhalb der Band dieses Power-Trio, das aus Chris Summers, Happy Tom und mir besteht. Wir probieren neues Material aus. Normalerweise schreiben Tom und ich die Songs, und Tom schreibt die meisten Lyrics. Es ist nicht so, dass sich einer ans Klavier setzt und „I Got Erection“ schreibt oder sich mit einer Gitarre hinsetzt, die Augen schließt und so „Get It On“ entsteht. Es ist viel physischer (schnippt mit den Fingern). Man hat Ideen und ein Konzept dafür, wie ein Song sich anhören und anfühlen sollte. Während wir komponieren, reden wir unentwegt: „Vielleicht sollten wir da etwas Alice Cooper reinpacken, etwas Dramatisches hier ans Ende, das Outro könnte sich vielleicht ein bisschen wie „Boys of Summer“ von Don Henley anhörenÂ…“. Es ist so ein bisschen wie ein Cut and Paste-Prozess aus dem riesigen Fundus der Rockgeschichte, und Dingen wie Film und Skateboard Kultur. Es ist halt ein Handwerk! (lacht)

Der Titel „Retox“ ist sicherlich ein Wortspiel mit dem Begriff „Detox“. Magst Du das ein bisschen ausführen?

Euroboy: Nun, Turbonegro steht für Negativität und Zerstörung. „Detoxification“ oder kurz „detox“ bedeutet, dass man sich entgiftet und den Körper von allem Negativem befreit. Man soll am Ende ein ganzer, neuer, gesunder Mensch werden. „Retox“ ist natürlich das Gegenteil von dem allem, denn man macht alles wieder kaputt, besäuft sich, besäuft sich wieder, nimmt Drogen, zerstört sich. Warum? Weil es Spaß macht und gut für einen ist und man es sich verdient hat. Und überhaupt: wie lange will man denn leben? So ungefähr das steckt dahinter. Es ist ein Thema, das sich durch unsere Musik zieht. Das versuchen wir zu vermitteln. Ich meine, wer hat denn nicht manchmal das Bedürfnis etwas Schlechtes zu tun, sich eine Auszeit zu nehmen und Scheiße zu bauen? Das hat durchaus seine guten Seiten und manche Bands müssen nun mal die Fahne der Zerstörung hochhalten, und dazu gehören wir.

Der Opener auf „Retox“ heißt „We’re gonna drop the atom bomb“. Hat der Song irgendeinen politischen Hintergrund? Seid ihr überhaupt politisch?

Euroboy: Wir sind nicht wirklich politisch. Im Punkrock geht es einfach darum, Leute zu provozieren, sich seine eigenen Gedanken über Dinge zu machen, ein Individuum zu sein und den Erwartungen der Umwelt nicht gerecht zu werden. Turbonegro hat die Vergangenheit einer Punkband, wir haben also immer noch diese Eigenschaft zu provozieren, vielleicht ist das im weitesten Sinne politisch. „We’re Gonna Drop The Atom Bomb“ ist im Grunde nur ein Angriff auf diese ganzen Neureichen in Oslo. In Norwegen ist die wirtschaftliche Situation sehr gut, die Mittelschicht hat viel Geld verdienen können und ist aufgestiegen. Und das müssen diese Leute mit ihren Designerklamotten und den neuen Autos auch zur Schau stellen. Unter den Promis gibt es eine neue kulturelle Elite, die man in allen Fernsehshows und auf den Titelblättern der Zeitschriften sieht. In diesem Song sagen wir – ich gebe zu, das klingt als hätten das 16jährige geschrieben – „wir kommen um euch zu holen und euch in den Arsch zu treten“. Da ist also ein kleiner Aspekt von Klassenkampf drin, aber bei Turbonegro sollte man diese Dinge nicht zu ernst nehmen und einfach nur die Magie des Augenblicks genießen.

Noch mal zurück zur „Retoxification“. Ihr seid schon immer sehr offen mit Hanks Drogenproblemen gewesen. Wie sieht es momentan aus?

Euroboy: Hanks Gesundheit war letzten Sommer nicht gerade in Bestform. Er müsste sich also ein bisschen zusammenreißenÂ…

Â… detoxifizieren?

Euroboy: Â… (lacht), ja ganz im Gegensatz zum Titel des Albums. Als wir also am Album feilten, saß er in seinem Apartment, mit viel zu viel Geld wie es scheint, sein Dealer lebte um die Ecke, und das trug sehr viel dazu bei, dass es beim Fertigstellen des Albums zu Verzögerungen kam. Um ehrlich zu sein, es dauerte sehr lange, bis wir den Gesang aufgenommen hatten. Hmm, vielleicht weißt du, dass sich um Turbonegro herum eine Art Partykultur entwickelt hat, viele Leute wollen mit Turbo herumhängen und saufenÂ…

Â… stört euch das?

Euroboy: Es hat uns lange Zeit nicht gestört, aber die letzten Jahre haben wir doch versucht, das Ganze ein wenig einzugrenzen, damit wir nicht ganz zu Grunde gehen. Wir wollen heil aus dieser Sache herauskommen. An irgendeinem Punkt haben wir festgestellt, dass wenn man nie schläft oder isst und sich dauernd besäuft, es unmöglich ist, eine gute Show abzuliefern. Wir wollen unser Publikum nicht enttäuschen. Dieses ist noch nie so jung gewesen wie jetzt. Ich habe gerade auf der Straße ein paar Teenagern Autogramme gegeben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich in Oslo vor der Rockefeller Halle stand und auf die Ramones wartete, um mir Autogramme geben zu lassen. Dann war ich auf dem Konzert und es war eine großartige Show. Da war ich auch in diesem Alter und das bedeutete unheimlich viel für mich. Daran versuche ich zu denken, wenn ich auf Tour gehe.

Kommen wir zum Thema Sexualität. Die spielt bei euch ja auch eine große Rolle, vor allem alles, was mit Ärschen zu tun hat. Nun sehen wir ja jeden Tag 5000 Ärsche in diversen Hip Hop Videos. Inwiefern unterschiedet ihr euch davon?

Euroboy: Ich würde sagen, Sex gehört bei Turbonegro zu den vielen Bildern, die wir benutzen, um Magie zu erzeugen. Es geht hier nicht um Sex wie bei Mötley Crüe, die Stripperinnen auf der Bühne hatten. In den 90ern hatten wir es mit der Homoerotik, womit wir Grenzen überschreiten und das Punkrock und Metal Publikum provozieren wollten, was in sich wiederum ein sehr punkrockiger Akt ist. Wir wollten die Leute ein bisschen erschrecken und bedrohen, sie aber auch befreien. Wenn man Hank sieht, wie er nackt mit einer Schlange in den Armen auf der Matratze liegt, dann ist die Botschaft: „Du kannst schön sein, auch wenn du fett und blass und haarig bist! Du musst nicht wie Pamela Anderson aussehen.“ Und das ist das, was die ganze Turbojugend da draußen angesprochen hat, glaube ich. Wir haben eine gute Wirkung auf Außenseiter, nach dem Motto: Schau uns an, wir sind auch Außenseiter, aber wir stehen hier auf der Bühne und fühlen uns schön. Das ist das, was sexy daran ist. Sting singt in Roxanne „you don’t have to sell your body to the night“ und wir sagen: “Oh doch, Roxanne, verkauf deinen Körper an die Nacht! Denn du brauchst das und es tut dir gut!“ - und es ist egal, wie du dabei aussiehst!

Turbonegro werden ja auch oft missverstanden als eine Naziband oder irgendeine nicht ernstzunehmende Mongotruppe, ihr seid ja auch schon körperlich angegriffen worden. Wie geht ihr damit um?

Euroboy: Es ist mir egal. Als Musiker und Produzent in der Band kümmere ich mich um die Musik. Ich habe das Gefühl, das vieles, was wir tun, oft missverstanden wird. Ich habe nicht so viel Spaß daran Interviews zu geben, und die Medien und die Presse sind mir im Grunde egal. Diese Nazi-Vorwürfe mag ich nicht kommentieren, denn es handelt sich dabei um ein Missverständnis. Erst einmal geht es hier um Provokation und die Zurschaustellung von etwas Bedrohlichem und Mächtigem. Wenn wir Dinge wie eine SS-Mütze benutzen, dann geht es nicht um die Ideologie.

Aber hier in Deutschland haben viele Leute Schwierigkeiten damit, und das zu Recht.

Euroboy: Ich weiß, aber auf der einen Seite ist es einfach nur ein Teil des Theaters, denn wir wollen pervers aussehen, wir wollen Lederklamotten und enge Jeans anziehen, die Mützen aufziehen und wie die Hell’s Angels aussehen, oder auch wie SM und Bondage Leute. Es soll eben ein bisschen krank aussehen und darum geht es ja in dieser Band, nämlich Verwirrung zu stiften und Punkrock Magie zu erzeugen. Auf der anderen Seite hat das Flirten mit Nazi-Symbolen eine lange Tradition in der Geschichte des Rock’n’Roll, z.B. hatte der Gitarrist meiner Lieblingsbands Iggy and the Stooges, Ron Asheton, auf den Shows ein komplettes Nazi Outfit an.

Aber für viele Leute ist es dennoch schwierig, diejenigen, die nur damit spielen und provozieren wollen, von denen zu unterscheiden, die das ernst meinenÂ…

Euroboy: Natürlich, aber lass es mich erklären. Brian Jones ließ sich in einer SS-Uniform fotografieren. Es gibt ein Foto von Jimmy Page (Led Zeppelin), auf dem er die gleiche Mütze trägt, die auch ich auf der Bühne trage. Sogar Marilyn Manson hat so eine und der Sänger von Velvet Revolver. Und der Helm der deutschen Luftwaffe, den Pål anhat, so etwas sieht man ganz oft in den Biker-Filmen der 60er Jahre. Es ist also ein Rock’n’Roll Klischee, das man zitiert. Vielleicht erkennen das nur die Eingeweihten. Und man kann damit, wie man sieht, immer noch erfolgreich provozieren. Und ich kann nur noch mal wiederholen: man sollte das alles nicht zu ernst nehmen. Es ist nur Rock’n’Roll. (lacht)

Lass uns jetzt am Ende kurz noch mal auf den Eurovision Song Contest zurückkommen. Würdet ihr jemals daran teilnehmen?

Euroboy: Niemals. Nachdem Lordi letztes Jahr gewannen, kamen natürlich viele Leute auf uns zu und schlugen vor, dass Turbo in diesem Jahr Norwegen vertreten sollte. Aber das wird nie passieren. Das sind nicht wir.

Was sind die Pläne von Turbonegro für die nächste Zeit?

Euroboy: Zuerst werde ich im Juli Vater (wir gratulieren!)Â… Und dann wird es viele Shows und Reisen geben. Wir werden auf Festivals spielen, viel Spaß haben und den Leuten in den Arsch treten!

Herr Euroboy, danke für dieses schöne Interview!

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