Tao Of The Dead-Tour 2011 - Support: Asobi Seksu, Rival School
Vier coole Typen, laute Musik, zerstörte Instrumente am Ende des Konzertes – that’s real Rock and Roll! Und eigentlich hat sich bei Trail Of Dead auch nicht wirklich viel geändert, lediglich die Instrumente bleiben heil. Dass die vier Texaner es aber immer noch drauf haben und es nach wie vor verstehen, ordentlich zu rocken, beweisen sie einmal mehr am heutigen Abend im Berliner Astra. Hier begeistern sie ihre Fans nicht nur mit altbekannten und heißgeliebten Nummern, sondern präsentieren auch ihr mittlerweile siebtes Studioalbum "Tao Of The Dead", welches von den Zuschauern mit mindestens genauso viel Enthusiasmus angenommen wird.
Überhaupt verstehen es die sympathischen Amerikaner, das Publikum von der ersten Minute an voll und ganz auf ihre Seite zu ziehen. Es bedarf nicht viel Aufwand, um die Menge dazu aufzufordern, dem Quartett auf seiner dynamischen Show zu folgen. Bereits während des ersten Songs gibt man sich auf der Bühne mit Leidenschaft der Musik hin und überträgt diese gekonnt auf die Zuschauer. Es herrscht sowohl auf der Bühne als auch in der Menge ein Bewegungsdrang, dem man sich nicht entziehen kann und der einem regelrecht den Schweiß auf die Stirn treibt. Und selbstverständlich beweisen sich die Fans dabei auch noch als äußerst textsicher, unterstützen Sänger, Gitarrist und was Conrad Keely nicht auch sonst noch alles so kann, souverän bei den Lyrics. Aber auch Jason Reece beweist sich an Gitarre, Schlagzeug und Gesang als äußerst vielseitig, erntet dafür schließlich von den Fans den gebührenden Applaus. Insgesamt können die Fans ihre Begeisterung in keiner ruhigen Minute verbergen, verleihen dieser durch euphorischen, tosenden Applaus und Jubel Ausdruck. Als Dankeschön gibt es dafür die ein oder andere Konversation mit dem Publikum, bei der sich die Herren auch gerne mal zu dem ein oder anderen Späßchen hinreißen lassen. Eine Zugabe gibt es selbstverständlich auch noch, bis das Konzert dann schließlich nach ungefähr 90 Minuten endet.
Wer es nicht laut, verschwitzt und dynamisch mag, der war hier heute eindeutig falsch. Ein Blick in die zahlreichen glücklichen Gesichter und der Sturm auf den Merchandisestand beweisen jedoch eindeutig, dass es heute für jeden ein durchweg gelungener Abend war.