As I Lay Dying

Popkomm Showcase, Support: Maroon, Himsa, Darkest Hour

19.09.2007 Columbia Club / Berlin

Von: Dagmar Grässle

As I Lay Dying Berlin

Pünktlich zum Intro von MAROON, betrat ich den Columbia Club in Berlin. Zur Popkomm startete dort einmal mehr Konzert mit fettem Line Up. MAROON, HIMSA, DARKEST HOUR und nicht zuletzt standen als ultimativer Headliner AS I LAY DYING auf dem Programm. Da mir die Shows der Vorbands bereits bekannt waren, war ich auf AS I LAY DYING gespannt, die ich bislang sehr mochte und freute mich auf den Auftritt. Ob sie wohl meine Erwartungen erfüllen würden? Dazu später mehr...

Bewaffnet mit Fotopass und Kamera gings also vor zur Bühne. Am Ende des Abends konnte ich einige schicke Fotos vorweisen. Nur zu dumm, dass ausgerechnet bei AS I LAY DYING mein Akku versagte. Trotz allem habe ich es geschafft ein paar Schnappschüsse zu ergattern.

Als MAROON auf der Bühne waren, hielt sich die Masse des Publikums noch in Grenzen, jedoch war im Moshpit bereits einiges los. Objektiv gesehen lieferten MAROON eine gute Show ab, auch wenn sie niemals zu meinen Lieblingsbands gehören werden, da vieles aus meiner Sicht zu eintönig erscheint. Nach kurzer Spielldauer von ca. 30 Minuten, betraten dann HIMSA die Bühne. Superband! Die ich bereits auch schon live erleben durfte und mich begeisterten. Das Zuschauerzahl hatte sich mittlerweile etwas vergrößert und feierte ordentlich ab. Vor allem, als Frontmann Johnny eine Runde Crowdsurfing hinlegte. Meiner Meinung nach war der Gig viel zu schnell zu Ende... Aber zwei meiner Favoriten sollten ja noch zeigen, was sie so drauf haben.

Während der Umbaupause zu DARKEST HOUR wurde es beträchtlich voller in der Halle. Nicht verwunderlich, wer diese Band bereits live erleben konnte, weiß was ich meine. Sie gehören sie definitiv zu einer meiner Lieblingsbands. Bevor es losgehen konnte sprang Ryan, dem Drummer beim letzten Soundcheck noch ein Glas aus der Brille was bei Band und einigen Zuschauern für kurzzeitiges Schmunzeln sorgte.

Als es dann endlich startete, gab es kaum mehr Halt. Fast hätte man gedacht, sie wären die Headliner des Abends gewesen... DARKEST HOUR präsentieren gewohnt stark und sicher ihr neues Album "Deliver Us". Frontmann John sieht zwar immer noch aus wie ein Informatikstudent, abgesehn davon, dass die Brille fehlt... und der Drummer spielte nur in Unterhosen. Sehr amüsant! Die Show war genial und alles andere als langweilig, was man auch an der Crowd sah, die DARKEST HOUR kräftig feierten. Mit Begeisterung verfolgte ich die Show. Meinetwegen hätten sie gar nicht aufhören müssen... allerdings hätte ich dann das Highlight AS I LAY DYING verpasst. Schließlich habe ich mich wochenlang mit großer Vorfreude auf diesen Gig gewartet.

Die Umbauphase dauerte etwas länger, bis die Band endlich die Bühne betrat. Unglaublich, was da im Publikum abging. Die Leute waren nicht mehr zu halten. Ich war sprachlos und begeistert. Die Songauswahl, einfach perfekt! Sowohl alte Songs wie die Klassiker wie "94 Hours", und "Forever" und "Confined", als auch die neuen Songs vom aktuellem Album "An Ocean Between Us" wurden in Perfektion dargeboten. Sänger Tim Lambesis schien gut drauf zu sein und als er mal nicht mit seinem Kopf bangte, ging er sympathisch zu den Konzertbesuchern in der ersten Reihe und gab ihnen die Hand. Leider war auch diese Show viel zu schnell vorbei.

Meine Erwartungen haben AS I LAY DYING jedenfalls weit übertroffen und enttäuscht ging an diesem Abend wohl keiner nach Hause. Fazit: Sehr gelungener Abend..aber was will man bei so einem großartigen Line-Up auch anderes erwarten?!

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