Black Eyed Peas

Tour 2005

19.05.2005 Palladium / Köln

Von: Willi Nickolaus

Black Eyed Peas Köln

Palladium, Donnerstag, 22.00 Uhr: It’s time for some Monkey Business! Die Chefhofnarren des HipPop betreten die Bühne. Ein Anblick, der jedem Mode Art Director die Tränen in die Augen getrieben hätte. Was haben will.i.am, apl.de.ap und Taboo wohl vor dem Konzert gemacht, mag sich so mancher Gast ob der erlesenen Gewänder gefragt haben. Eine Runde Golf, dann 5-Uhr-Tee im Clubhaus, danach Cricket und denn hoch zu Ross zum Flieger? Nichts Genaues weiß man nichtÂ… Fest steht jedenfalls, dass die Jungs sich für diesen Abend besonders fein herausgeputzt haben. Fergie, kleidungsmäßig zwar weniger auffällig, steht den Jungs trotzdem in nichts nach, denn die sexy Latina sieht eigentlich immer anbetungswürdig aus. Die Optik stimmt, die nachfolgende Akustik ebenso.

Ohne DJ, dafür mit kompletter Band, geben die Peas den Startschuss für ihr einziges Deutschlandkonzert. Los geht’s mit dem Smashhit „Hey Mama“ vom Megaseller „Elephunk“. Ein Song, der die Marschrichtung für den Abend vorgibt: überzeugende Performance, groovige Tanz- und Akrobatik-Einlagen und eine gehörige Portion Spaß.
Man sieht den Peas deutlich an, dass sie an diesem Abend Alles geben wollen. Dabei rücken sie immer wieder ihre fantastische Band in den Vordergrund, die fröhlich ihre Instrumente wechselt. Tim Izo, hauptsächlich für den Synthie-Sound verantwortlich, macht auch mit Gitarre und Saxophon eine gute Figur. Ebenso wie Keyboarder Printz Board, der sich zwischendurch die Trompete zur Brust nimmt.

Nach dem umjubelten „Shut up“ ergreifen die vier Hauptdarsteller die Gelegenheit, ihre Solo-Qualitäten unter Beweis zu stellen. Von Allem ist ein bisschen dabei: Tanzeinlagen, Freestyle-Rap und ein Handstandüberschlag von Fergie, die im Anschluss eine Interpretation von Madonnas „Like A Virgin“ zum Besten gibt. Bemerkenswert auch die Solo-Performance von will.i.am, der mit einer Hand ein lupenreines Drumset hinlegt und dazu in das in der anderen Hand befindliche Mikro rappt. Nach den Hitsingles „Don’t Phunk With My Heart“ und „Let’s Get It Started“ ist nach gut einer Stunde auch schon alles vorbei.

Fans, die mehr von den Peas sehen wollen oder an diesem Abend verhindert waren, können sich freuen: im Sommer 2005 soll es eine ausgedehnte Tour zum neuen Album geben. Leider werden dann Justin Timberlake, Jack Johnson, Sting und James Brown, Gaststars auf „Monkey Business“, nicht vertreten sein. Aber es geht auch so. Dicke!

Twitter

Amazon, Musicload, Napster & AOL-Download

Amazon.de Musicload

Mehr zum Thema:

Musicheadquarter Twitter RSS Feed abonieren! Musicheadquarter bei Facebook
Tickets Night Of The Prog Festival
Digg Reddit Del.icio.us Facebook Twitter Google Yahoo! MyWeb Furl" BlinkList Technorati Mixx Windows Live MySpace Mister Wong
The Love Bülow