Get Loaded In The Park 2011 - Razorlight, The Rifles, The Cribs, Noisettes, British Sea Power, Los Campesinos! u.v.a.
Nach einem Jahr Pause kehrt das Get Loaded In The Park Festival in Clapham Common in London mit spitzenmäßigem Line-up zurück. Zum siebten Mal findet dieses außergewöhnliche Festival inmitten von Südlondon nun schon statt, welches alle Aspekte eines guten, traditionellen Festivals kombiniert. Und deshalb wundert es wohl auch nicht, dass auf der Website seit einigen Tagen in großen Buchstaben zu lesen ist: Sold Out!
Neben der Hauptbühne finden sich auch die Gigwise Stage und die Last.Fm Stage auf dem Gelände wieder, zwei an Zirkuszelte erinnernde Arenen. Alle Bühnen sind durch kurze Wege schnell zu erreichen, aber trotzdem weit genug voneinander entfernt und so ausgerichtet, dass man die Konzerte auf der jeweiligen Bühne unbeschwert genießen kann. Für Abenteuerlustige finden sich zwei Fahrgeschäfte auf dem Gelände, die unermüdlich rotieren und zahlreiche Festivalbesucher in andere Dimensionen transportieren. Sowohl an der North als auch an der South Bar muss man nicht lange auf seine Getränke warten, inmitten des Festivalgeländes wird einem eine Vielfalt an internationalen, frisch zubereiteten Speisen angeboten. Die Preise liegen wohl mit durchschnittlich £ 5 für ein Gericht und £ 3 für ein Bier bei normalen Festivalpreisen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Alles in allem findet man ein schönes und übersichtliches Gelände vor, die Mitarbeiter sind durchweg nett und zuvorkommend, die perfekte Organisation sorgt somit für eine ausgelassene Stimmung unter den Festivalbesuchern. Allerdings scheint es der Wettergott mit den Festivalbesuchern nicht sonderlich gut gemeint zu haben. Während man sich morgens wehmütig zum Himmel blickend auf den Weg nach London begibt, sind spätestens als man am Gelände ankommt alle Hoffnungen verflogen, dass es jemals wieder aufhören könnte zu regnen.
Die eingefleischten Festivalfans lassen sich vom Regen jedoch nicht abhalten, und so ist der Platz vor der Hauptbühne schon bestens gefüllt als die achtköpfige Band Los Campesinos! (14:05 – 14:35, Main Stage) aus Cardiff ihr Set zum Besten gibt. Ihre fröhlichen Indienummern wie zum Beispiel "You! Me! Dancing!" oder "Death To Los Campesinos!" animieren das Publikum zum Tanzen und Mitsingen. Sie sind Sympathieträger durch und durch, begeistern die Zuschauer immer wieder mit dem charmanten Glockenspiel und der klangvollen Geige, aber vor allem durch ihre Energie, die sie auf der Bühne versprühen. Dafür nimmt man dann auch gerne den Regen in Kauf, was von Sänger, Keyboarder und Glockenspiel-Liebhaber Gareth dankend angemerkt wird.
Tom Cawte & David Thornley, die wohl eher unter dem Namen Babeshadow (14:35 – 15:05, Gigwise Stage) bekannt sind, haben für einiges Aufsehen gesorgt, nachdem ihre zu Hause aufgenommenen Songs "Mairead Nash" und "Hannah Giannoulis" dem Luv Management (Florence + The Machine) in die Hände gelangt sind. Bisher ist ihre erste EP auf Luv Records erschienen, heute erfreuen sie die zahlreich erschienenen Festivalbesucher auf der Gigwise Stage und ernten eben von genau diesen die Lorbeeren für ihre sommerlich leichten Songs wie "Sea Serpents", die einen das Londoner Regenwetter regelrecht vergessen lassen. Freuen wir uns also schon jetzt darauf, was wir von den charmanten Briten noch so zu hören bekommen.
Auf der Last.Fm Stage derweilen sorgen ganz andere Herren für reichlich Furore. The Joker & The Thief (14:35 – 15:05, Last.Fm Stage) scheinen mit dem Ziel angerückt zu sein, die Menge ordentlich einzuheizen und genau diese Aufgabe meistern sie wirklich mit Bravour. Der Sänger mit dem mächtigen Lockenkopf begeistert dabei nicht nur mit einer ausdrucksstarken Stimme, sondern ebenso mit einem dynamischen Schlagzeugspiel, wohl bemerkt im Stehen. Daneben bedient man sich auf der Bühne noch eines Saxophons sowie Ukulele und Akustikgitarre. Diese Kombination sowie eine rege Kommunikation mit dem Publikum sorgen im Zelt für eine ausgelassene Feierstimmung, von der man sich nur zu gerne anstecken lässt.
Hinter dem Namen The Agitator (15:25 – 15:55, Gigwise Stage) verbirgt sich der 23-jährige aus Brighton stammende Derek Meins, der sich bereits sowohl als Bandmitglied von Eastern Lane als auch als Folk-Rockin’ auftretender Poet einen Namen gemacht hat. Jetzt hat er seine Leidenschaft für Schlagzeuge entdeckt und die weiß er auch zu benutzen, wie die Get Loaded Besucher heute feststellen sollen. Gleich zwei Schlagzeuge finden sich auf der Bühne wieder, die Derek lediglich mit Rassel und Gesang begleitet. Dadurch wirkt alles allerdings etwas monoton und anstrengend und veranlasst offensichtlich nicht nur mich zum frühzeitigen Verlassen der Gigwise Stage. Mein Weg führt mich direkt zurück zur Last.Fm Stage, auf der es sich mittlerweile Sixnationstate (15:30 – 16:00, Last.Fm Stage) gemütlich gemacht haben. Nach einjähriger Pause kehren sie als Quartett zurück und präsentieren uns heute neben den Songs ihrer ersten gleichnamigen Platte auch Songs vom neuen Album, welches im Herbst erscheinen wird. Das Publikum zeigt sich eher unbeeindruckt von dem Treiben auf der Bühne. Zwar laden Songs wie "We Could Be Happy" zumindest zum Mitwippen ein, jedoch fehlt den aus Southampton stammenden Musiker ein wenig das Besondere, das sie aus der breiten Masse herausstechen lässt. Und so lädt die Tatsache, dass es zumindest kurzzeitig aufgehört hat zu regnen, regelrecht dazu ein, es sich auf dem Rasen bequem zu machen und die regenfreien Minuten bei einem ausgelassenen Schwätzchen zu genießen.
Pünktlich zum Auftritt von British Sea Power (15:55 – 16:25, Main Stage) fängt es wieder an zu regnen und das soll sich auch bis zum Ende des Get Loaded In The Park Festivals nicht mehr ändern. Dennoch schaffen es die charmanten Brightoner mit Songs wie "Waving Flags" oder "No Lucifer" das Publikum auf ihre Seite zu ziehen und die Zuschauer zum Tanzen im Regen zu bewegen. Als besonders redselig erweist sich das Sextett nicht gerade, aber immerhin bekommen wir von ihnen ein wenig Anerkennung dafür, dass wir trotz Regen so zahlreich erschienen sind. Und bei so wundervoller Musik, verzeihen wir ihnen die Schweigsamkeit auch gern.
Die Wartezeit zwischen den Auftritten wird sinnvoll dafür genutzt, dem Regen zu trotzen und sich warm zu tanzen. Dabei wird vor nichts Halt gemacht. Ob Michael Jackson, Paul Simon oder Arctic Monkeys, zu allem wird das Tanzbein geschwungen, jeder Song umjubelt. Und während man sich weiter in Fahrt tanzt, wird die Hauptbühne schon für den pompösen Auftritt von Noisettes (16:50 – 17:25, Main Stage) vorbereitet. Riesige Stellwände aus abstrakten Gebilden in den Farben Weiß und Gold zieren das Bühnenbild, aber auch die aus London stammende Band fügt sich optisch perfekt in dieses ein. Sängerin Shingai Shoniwa ist ebenfalls in weiß und gold gekleidet und überzeugt neben ihrer eindrucksvollen Stimme auch mit ihrer Energie, die sie durchgehend von einer Seite der Bühne zur anderen springen lässt, und damit gekonnt auf das Publikum übertragen wird. Natürlich dürfen bei diesem dynamischen Auftritt Songs wie "Don’t Upset The Rythem (Go Baby Go)" nicht fehlen, was die Festivalbesucher durch euphorischen Applaus zu würdigen wissen.
Nachdem ich mittlerweile schon einiges um die Kombo Yelle (17:15 – 17:45, Gigwise Stage) gehört habe, darf ich mir natürlich den Auftritt der Franzosen nicht entgehen lassen. Sie sind mit ihrem zweiten Album "Safari Disco Club" angerückt, welches im März erschienen ist. Passend zum Albumtitel betreten GrandMarnier und Tepr in beigem Safaridress die Bühne, fangen sofort an mit Schlagzeug und Keyboard minimale Töne zu erzeugen. Dann kommt Yelle dazu, vollkommen umhüllt in einem Umhang, der sie ein wenig wie eine Yeti aussehen lässt, und beginnt mit zaghafter Stimme ins Mikrofon zu hauchen. Die Menge ist begeistert und verleiht dem ganzen durch Jubel und Zurufen Ausdruck. Mit einem Knall entledigt sich Yelle schließlich ihres Umhanges und die energiegeladene Show beginnt. Für meinen Geschmack ist das dann aber doch ein bisschen zu viel Electro Pop und so ziehe ich den Regen vor und begebe mich in Richtung Main Stage, um den Auftritt von The Cribs (17:55 – 18:55, Main Stage) entgegenzufiebern. Und damit bin ich ganz offensichtlich nicht alleine. Regelrechte Hysterie bricht aus, als das mittlerweile zum Quartett formierte Gespann aus West Yorkshire die Bühne betritt. Und sie machen ihrem Ruf von der ersten Sekunde an alle Ehre, beweisen dabei, dass sie auch ohne Johnny Marr die Massen zum Toben bringen können. Die zahlreich erschienenen Fans können sich dabei nicht nur an den heißgeliebten Nummern wie "Men's Needs" oder "Hey Scenesters" erfreuen, die selbstverständlich alle textsicher begleitet werden, auch an Kommunikation mit dem Publikum mangelt es nicht. Hoffen wir also, dass die Arbeiten am neuen Album nach der Festival Saison nicht zu lange dauern und wir sie bald wieder auf der Bühne erleben dürfen.
Ein letztes Mal für den heutigen Abend zieht es mich und viele andere zur Gigwise Stage, wo The Rifles (19:05 – 20:00, Gigwise Stage) den Tag ausklingen lassen. Die Vorfreude auf die sympathischen Londoner scheint kaum zu bändigen zu sein. Und so kann sich schon die Stage Crew an den begeisterten Zurufen aus dem Publikum erfreuen. Viel Zeit bleibt mir hier zwar nicht, aber immerhin genug, um mich an Songs wie "Repeat Offender" und "Hometown Blues", beides Songs vom Debütalbum "No Love Lost", zu erfreuen. Sie erfreuen sich einmal mehr großer Beliebtheit, und so wird im äußerst gut gefüllten Zelt eifrig getanzt, gesprungen und die Liedtexte sicher begleitet. Mit lediglich der Hoffnung auf ein baldiges neues Album des sympathischen Quartetts mache ich mich nun also auf den Weg in Richtung Endspurt.
Der Platz vor der Main Stage ist mittlerweile trotz Regen äußerst gut gefüllt. Als die über der Bühne schwebenden Leuchten, die das Wort Razorlight (19:30 – 21:00, Main Stage) formen, zum Leben erweckt werden, und schließlich die Band auf die Bühne kommt, gibt es im Publikum kaum ein Halten mehr. Besonders Sänger und Gitarrist Johnny Borrell strotzt regelrecht vor Energie, springt immer wieder über die Bühne und überträgt seine leidenschaftliche Hingabe zur Musik dabei ganz offensichtlich gekonnt auf das Publikum. Ihre Setlist setzt aus ihrem Repertoire der letzten Alben zusammen und selbstverständlich dürfen dabei Songs wie "Stumble And Fall", "In The Morning" oder "America" nicht fehlen. Obwohl ich das Gefühl bekomme, dass The Cribs für etwas mehr Furore gesorgt haben, ist die Stimmung ausgezeichnet, vor allem unter dem Aspekt, dass Razorlight mittlerweile eigentlich durchaus größere Zuschauermengen gewohnt sind, immerhin haben sie schon Festivals wie das Reading oder Leeds headlinen dürfen.
Ganz zuende schaue ich mir den Auftritt dann zwar nicht mehr an, aber mit durchweg positiven Eindrücken begebe ich mich auf den Weg ins Trockene. Abschließend bleibt folglich nur noch hinzuzufügen, dass es sich beim Get Loaded In The Park um ein durchweg gelungenes Festival handelt. Neben der ausgezeichneten Organisation und einem tollen Lineup, trifft man auf ausgelassene und freundliche Menschen, die sich auch vom strömenden Regen nicht unterkriegen lassen. Kein Wunder, dass sich dieses Festival an immer größer werdender Beliebtheit erfreuen kann.
ENGLISH VERSION:
After a year out in 2010, Get Loaded in the Park Festival in London’s Clapham Common returns with an excellent line-up. For its 7th instalment already, this extraordinary festival is taking place within a stunning urban setting, combining the best aspects of a traditional, good festival. Therefore, it isn’t really a surprise that the website has been saying in large letters for days: Sold Out!
In addition to the main stage, there are the Gigwise Stage and the Last.Fm Stage, two arenas which reminds me of huge circus tents. All stages are a short distance and are therefore easy to reach but also far enough from each other so the sound doesn’t become a blur. For the adventurous there are two carousels on the terrain that rotate tirelessly, carrying many festival goers to other dimensions. At both the North and the South bars you haven’t to wait long for your drinks. Across the festival area there are a variety of international, freshly prepared food on offer, the prices of £ 5 for a dish and £ 3 for a beer in average are probably normal for a festival. It's my one and only treat. All in all, it’s a really nice and well-arranged area, the staff members are consistently friendly and very obliging, and perfect organisation makes it easy for the visitors to party raucously. However, it seems that the weather God isn’t a festival goer. While hoping the best in the morning all hopes that it could ever stop raining are gone when arriving in the festival arena.
Anyway, the rain cannot stop the die-hard fans, and so the space in front of the main stage is already bulging when the eight-membered band Los Campesinos! (14:05 to 14:35, Main Stage) from Cardiff kick off their set. Their cheerful indie songs such as "You! Me! Dancing!" or "Death To Los Campesinos!" encourage the audience to dance and sing along. They are out-and-out popular figures, delighting the audience again and again with charming bells and the sonorous violin, but mostly by their energy they exude on stage. Therefore, the people are only too pleased to accept the rain, which is noticed thankfully by singer, keyboarder and glockenspiel lover Gareth.
Tom Cawte & David Thornley collectively known as Babeshadow (14:35 to 15:05, Gigwise Stage) caused quite a stir after Mairead Nash and Hannah Giannoulis from Luv Management (Florence + The Machine) got hold of their home recorded songs. So far, their first EP is released on Luv Records. Today, they are delighting the numerous audience, who come together with euphoric applause. With chilled summer tunes like "Sea Serpents" that let one almost forget the London rain. So, we are already looking forward to what’s next from these charming guys.
At the same time at the Last.Fm Stage, very different guys are causing plenty of sensation. The aim of London based band The Joker & the Thief (14:35 to 15:05, Last.Fm Stage) seems to be provoking a showdown, and the quartet passes with flying colours. The singer with a mass of curly head impresses not only with his expressive voice but also with his dynamic drumming that he plays standing. Furthermore, several other instruments such as a saxophone, an ukulele and an acoustic guitar are used. It is precisely this combination as well as an active communication with the audience that thrusts forward a rollicking party atmosphere, which everybody is only too pleased to get infected by.
The Agitator (15:25 to 15:55, Gigwise Stage) is a 23-year-old Brightonian called Derek Meins, who achieved a modicum of fame, first as a member of Rough Trade signings Eastern Lane, then as a folk-rockin' performance poet. Now, he has discovered his passion for drums and he knows how to use them, as the Get Loaded visitors will see today. Even two drums are on stage that Derek accompanies only with singing and a rattle. Probably, that’s why everything seems to be monotonous and makes it a bit exhausting for my opinion. So, I’m leaving the gig before ending and head back directly to the Last.Fm stage where SixNationState (15:30 - 16:00 Have Last.Fm Stage) have already made themselves comfortable. After a year’s break, they return as a quartet and are presenting in addition to songs from their first, eponymous record, tunes from their upcoming album, which will be released in the fall. The audience appears to be rather unfazed by the going-on onstage. Indeed, songs like "We Could Be Happy" invite the crowd at least to bop along but in common, I miss something special of the musicians from Southampton, that certain something that makes them stand out from proper Indie Rock bands. Finally, it temporarily stops raining, and the people are literally using this opportunity to get comfortable on the grass and enjoy the rain-free minutes by having a brief rest bite.
Just in time for the performance of British Sea Power (15:55 – 16:25, Main Stage) it starts to rain again, and that won’t change until the end of the day. However, with songs like "Waving Flags" and "No Lucifer" the charming sextet from Brighton manage to get the crowd on their side and persuade them to dance in the rain. They don’t prove to be very communicative but at least we are getting recognition for our visible defiance of the rain.
The periods between the shows are now used to keep oneself warm with dancing and the people are stopping at nothing. Whether it be Michael Jackson, Paul Simon or Arctic Monkeys, the people are shaking their legs enthusiastically and cheering every song. And while everyone keeps dancing and celebrating the main stage is prepared for the pompous show of Noisettes (16:50 – 17:25, Main Stage). Huge movable walls forming abstract shapes in gold and white decorate the stage, but also the outfits of the London based band fits perfectly to the stage design. Singer Shingai Shoniwa, also dressed in white and gold and wearing a huge headdress with white feather, and impresses the audience not only with her expressive voice but also with her energy that allows her to jump from one side of the stage to the other constantly. Of course, all-time favourites like "Do Not Upset the Rhythem (Go Baby Go)" are a must for that dynamic show and are triggering excitement within the festival goers.
After hearing a lot about the combo Yelle (17:15 to 17:45, Gigwise Stage) I feel compelled to see the performance of the French band. Adapting the title of their album "Safari Disco Club", which was released in March 2011, Grand Marnier and Tepr are entering the stage in beige safari suits. They begin immediately with generating a minimal sound with drums and keyboard. Then, Yelle comes onto the stage, completely enveloped in a cloak, looking a little bit like a yeti, and begins to whisper softly with a timid voice into the microphone. With a big bang, Yelle rids off her cloak and the enthusiastic show begins.
For my taste, it’s a bit too much electro pop and, so, I’m making my way towards the main stage to await the performance of The Cribs (17:55 to 18:55, Main Stage). Obviously, I’m not alone with a passion for these charming guys from West Yorkshire. They are literally causing hysteria as they entering the stage. They live up to their name from the very first moment, demonstrating that the fans still adore them even without Johnny Marr. The numerous fans enjoy the much-loved numbers such as "Men’s Needs" and "Hey Scenesters" by singing along, knowing every single word. Hopefully, the work on the new album doesn’t last too long after the festival season.
One last time I and many other festival goers head over to the Gigwise Stage where The Rifles (19:05 – 20:00, Gigwise Stage) let the evening fade away. The fans are awaiting the sympatric Londoners with great humility and a profound sense of anticipation and exuberance so that they even cheer for the stage crew coming on stage. I haven’t got time to stay until the end of the show but at least enough to rejoice in songs like "Repeat Offender" and "Hometown Blues", both from their debut album "No Love Lost". Once more, they enjoy great popularity. So, the people are jumping and dancing enthusiastically, accompanying the lyrics well known. With the hope of an upcoming album I set off to see the last band of the day.
Despite the rain, the area in front of the stage is well attended. When the lights hovering above the stage and forming the word Razorlight (19:30 – 21:00, Main Stage) come alive and the band enters the stage the audience can’t hold back and the air is filled with screams. Especially singer and guitarist Johnny Borrell is full of energy, jumps constantly over the stage and makes the crowd going to dance. They play a rich mixture of tracks from their repertoire, but also throw in a few obvious classics like "Stumble and Fall", "In the Morning" and "America" that pleased the now soaked audience. Even though the Cribs could have been the headliners for me, Razorlights show create such a good atmosphere that the festival ends on a high note. Although, I leave the festival before ending to warm up and dry out, it leaves throughout positive impressions to me. In addition to the excellent organisation and a great line-up, the people are friendly and obliging. So, it isn’t really a surprise that the popularity of the Get Loaded in the Park festival increases more and more.