Tour 2006
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt ...
Es ist ein heißer Donnerstagabend und Gott sei dank gibt es hier und da ein paar Windböen, die den Tag erfrischen.
Stereo Wonderland, kurz vor 20 Uhr. Mit mir wartet auch ein Kreis von Leuten darauf, dass sich die Tür öffnet und somit der Einlass beginnt. Doch wir müssen erfahren, dass sich der Konzertbeginn auf 21:45 Uhr verschoben hat und demzufolge der Einlass auf 20:45 Uhr.
Niederschmetternd, ja - Nicht verzeihbar, nein.
Es sammelten sich zunächst vielleicht 20 Personen vor dem Eingang und schnell füllte sich die geräumige Bar op d'r Eck, wie der Kölner zu sagen pflegt. Es ist stickig und man ist dankbar, dass wenigstens die Deckenventilatoren die erdrückende Luft zirkulieren.
Um 21:45 Uhr beginnen Subterfuge ihr 30-minütiges Set als Trio. Vielleicht kennt man sie, vielleicht auch nicht. Ich gehörte bis dato zum letzteren Part der Bevölkerung.
Eine kleine, kurze Um-, Abbauphase folgt und Gus Black betritt die Bühne.
Mit kleinen Pausen zwischendurch performt Gus ein fast 2-stündiges Set mit Songs aus seinem letzten Album „Autumn Days“, wie "Rollercoaster", "Trillion things", als auch älteren, wie "Don’t fear the reaper" und neuen Songs und liefert somit einen Vorgeschmack auf sein wohlmöglich noch zum Jahresende erscheinendes Album.
Begleitet von seinen Fans in der ersten Reihe erblüht Gus förmlich und lässt sich hier und da zu ein paar Comedyeinlagen hinreißen. Nichts ist zu merken von seiner anfänglichen Schüchternheit.
Einen krönenden Abschluss findet das Konzert in dem Ständchen von Gus für einen seiner Fans. Daumen hoch!