Tour 2008
Wir hatten mal wieder die Ehre einen amerikanischen Rapper auf deutschem Boden zu haben. Immortal Technique kommt aus Harlem in New York und es stand allen ein großartiger Hip-Hop Abend bevor. Der Konzertsaal im Kölner Stadtgarten ist gut gefüllt und alle sperren gespannt die Augen und Ohren auf. Von seinen sozialkritischen Texten mit den Themen Rassismus, Religion und Armut unterlegt mit coolen Beatz, sind schon längst alle begeistert und seine Fans sowieso davon angetan, Immortal Technique mal live auf der Bühne zu sehen.
Er wirft sogar ein Licht auf die amerikanischen Verhältnisse in den Slums und die amerikanische Regierung, die er sowieso am liebsten aus dem Weg räumen würde um den Kapitalismus an den Tag zu bringen. Immortal Technique ist bodenständig und ruft sogar die “Underground“ Rapper dazu auf ihre Musik zu publizieren und sich direkt an die Plattenfirmen zu wenden. Auch im “Underground“ befindet sich nämlich sehr viel Potenzial, was gut und gerne unterstützt werden möchte.
Mit seinen Songs wie “Mistakes“,“Golpe De Estado“ und “Payback“ von seinem aktuellen Album “The 3rd World“ zieht er das Publikum in seinen Bann. Aber auch mit Songs wie “Dance With The Devil“ von seinem ersten Album “Revolutionary, Vol. 1“. Von seinem zweiten Album “Revolutionary, Vol. 2“ rappt er unter anderem seine bekannten Songs “Peruvian Cocaine“, “Harlem Streets“ und “Internally Bleeding“. Über seine vielfältige Auswahl freuen sich seine Fans in Köln schon beim Anspielen der Tracks mächtig.
Das Publikum ist ohnehin sehr begeistert ihn auf der Bühne zu sehen. So ein Konzert soll auch was Besonderes sein und kein alltägliches Geschehnis. Immortal Technique wird deshalb vom Publikum herzlichst empfangen und sein DJ erst recht, denn der sorgt den ganzen Abend für coole Beats und Scratches. Natürlich gibt es auch die erwartete Zugabe, mit einem mehr als verdienten Applaus für den New Yorker Rapper.
Nach seinem erfolgreichen Bühnenauftritt, hat sich Immortal Technique nochmals im Vorraum des Konzertsaals sehen lassen. Seine Fans konnten sich sein neu erschienenes Album direkt von ihm unterschreiben lassen und noch ein Foto mit ihm machen. Er hatte wohl keine Angst vor kreischenden Groupies. Sein erster Deutschlandbesuch ist ihm hier aber auch sehr gut gelungen. Dann können wir uns ja hoffentlich auf weitere gute Songs freuen, die er beim nächsten Mal dann auch alle im Gepäck haben wird.