Tour 2009
Heute ist ein sonniger Sonntag mitten im herbstlichen Oktober. Bevor es wieder Winter wird und die Temperaturen immer weiter sinken, lässt sich ein gemütlicher Spaziergang an der frischen Luft noch toll genießen. Um den Abend richtig ausklingen zu lassen, wird mich das Konzert von Oceana in der Werkstatt bestimmt entzücken. Die deutsche Soulsängerin wird nämlich mit Sicherheit wieder eine gute Mischung aus Soul, Reggae, Funk und Hip-Hop mit ins Haus bringen. Ihr Gesicht ist vor allem bekannt als Backgroundsängerin von Seed und Sängerin für Boundzound. Auch als Choreografin machte sich Oceana bereits einen Namen. Im Jahr 2008 begann sie ihre Karriere mit ihrem ersten Album "Love Supply".
Die Werkstatt ist eine super Location! Die Bühne ist nicht zu klein und auch nicht zu groß. Es herrscht eine harmonische Stimmung, besonders mit dem warmen Bühnenlicht. Leider ist das Konzert nicht ausverkauft und nur ein Drittel des Raumes ist gefüllt.
Oceana lässt ein wenig auf sich warten, doch sobald sie auf der Bühne steht, legt sie ohne grosse Einleitung sofort los. Trotz Erkältung hat sie gute Laune mitgebracht. Die instrumentelle Unterstützung bekommt sie von ihren vier Jungs an Schlagzeug, Keyboard und Gitarren, die ebenfalls in bester Stimmung sind. Mit ihrer Musik hat sie schnell die Herzen des Publikums erobert. Trotz ihrer Erkältung fühlt sie sich sichtbar wohl auf der Bühne und schwingt das Tanzbein. Grossartig! Vor allem bei den Reggae-Songs bekommt das Herz Flügel und fliegt wie ein Schmetterling.
Oceana gibt eine gelungene Auswahl ihrer Songs zum Besten, darunter Perlen wie "Cry Cry", "Upside Down", "You Need A Hug" oder "Bad Boy". Egal welchen Song sie spielt, das Publikum ist begeistert. Es klatscht, singt und tanzt mit. Passend zu dieser guten Stimmung holt sich Oceana eine männliche Verstärkung aus dem Publikum, um mit ihr gemeinsam ein Tänzchen zu wagen. Am Ende gibt es natürlich noch eine kleine Zugabe und verdienten, langanhaltenden Applaus.
In Zukunft werden wir wohl noch viel gute Musik von ihr hören. Das Konzert in Köln war erst der Anfang. Oceana get the Vybe!