Simerock

Simerock Festival mit Tik Tak, Bloodpit, Brother Firetribe, Uniklubi, Disco Ensemble, Apulanta, Negative, Sunrise Avenue, Hanoi Rocks

06.07.2007 Napapiiri / Rovaniemi

Von: Diana Hartmann

Simerock Rovaniemi

Ihr liebt Musik, den Norden, und wolltet schon immer mal den Weihnachtsmann treffen? Dann streicht euch für nächstes Jahr schon mal Anfang Juli im Kalender an, wenn das wohl nördlichste Festival der Welt direkt am Polarkreis in Finnland wieder stattfindet. Was ursprünglich als “Simes Gartenparty” für gute Freunde begann, die dann besucherzahlmäßig leicht aus dem Rahmen geriet, heißt nun Simerock und fand mittlerweile zum dritten Mal statt. Zum ersten Mal in neuer Location, auf einem ehemaligen Landwirtschaftsausstellungsgelände gleich beim Weihnachtsmann um die Ecke, also in der Nähe von Rovaniemi.

Im letzten Sommer wurden wir im hohen Norden ja mit wahnsinnig tollem Wetter verwöhnt; diesmal enttäuschte uns der Wettergott allerdings ziemlich. Es war kalt. Nein, es war saukalt. Gut, ihr werdet nun sagen, das ist ja wohl normal am Polarkreis. Ist es aber nicht! Es kann dort durchaus auch warm genug sein, um z.B. baden zu gehen. Nur eben an diesem Wochenende nicht, aber das war eigenlich mehr oder weniger auch der einzige Minuspunkt. Beginnen wir mal am AnfangÂ…

Nach einer Nacht am Flughafen Helsinki ging’s mit dem ersten Flieger ab nach Rovaniemi und nach Ankunft erstmal einchecken ins Hotel, duschen und schlaaaaaaaaafen! Gegen 18.00 machte ich mich dann mit einem der Shuttlebusse, die den ganzen Tag regelmäßig zwischen Stadtzentrum und Festivalgelände pendelten, auf den cirka 15-minütigen Weg nach Napapiiri, dem Polarkreis. Die Pässe wurden vorab schon per Post verschickt, und dort angekommen bekam ich dann problemlos noch mein Armbändchen dazu, also konnte es sofort losgehen.

Nach dem Passieren zweier Sicherheitskontrollen fand ich mich rechtzeitig für die Punkrocker von KLAMYDIA vor der Lapin Kansa-Bühne ein. Vier Punks mittleren Alters rockten was das Zeug hielt, und trotz dass es für finnische Verhältnisse noch früh am Freitagabend war, war das Publikum – hauptsächlich bestehend aus halbtrunkenen Punkfans – doch relativ zahlreich erschienen und grölte nun fleißig mit.

Um 20.00 ging’s auf der etwas kleineren Kaari-Bühne dann mit den sechs jungen Damen von TIK TAK weiter, die sowohl Jungs als auch Mädels im Publikum zum kreischen brachten. Finnischer Girl-Power-Pop der zum mithüpfen und -klatschen einlud und das Publikum schien begeistert. Ich fand die Musik ziemlich gut, werde mich wohl mal nach der CD umschauen, denn die könnte man sich durchaus zulegen. Und zumindest Sängerin Petra und Gitarristin Emppu zeigten richtige Rock-Attitude, an welcher die anderen vier Girls vielleicht noch etwas arbeiten sollten, denn sie kamen teilweise ein bisschen zu steif und girly rüber. Eine der Hitsingles der Band, Jää (finn.: Eis), summierte dann so ziemlich meinen Zustand. Auf dermaßen arktische Temperaturen und Nieselregen war ich dann doch nicht vorbereitet, und bevor ich mir gleich zu Anfang schon den Tod holte, beschloss ich, damit den Freitag lieber schon ausklingen zu lassen und mich zurück in mein kuscheliges Hotelbettchen zu begeben. Nicht ohne vorher aber noch mal kurz im Lapin Kulta Klubi-Zelt vorbeizuschauen, wo die Jungs von MIKE’S MONSTER JAM dabei waren, alte Rock-Klassiker zu jammen. Mancheiner kennt sie ja auch schon von den Jam Nights in Henry’s Pub in Tampere und Helsinki.

Am Samstag trafen dann einige Freunde und Kollegen von mir ein, die den Weg über Nacht mit dem Auto zurückgelegt hatten und sich im Hotel erst mal kurz erholen mussten, bevor wir uns – warm eingepackt – gegen Mittag auf den Weg zum Festivalgelände machten, um BLOODPIT zu sehen, die den Samstag eröffneten. Nicht gerade für ein zahlreiches Publikum allerdings, aber es war wohl einfach noch zu zeitig am Tag. Der Sound war nicht gerade von Welt, aber trotzdem konnten sie die anwesenden Fans mit gewohnter Leichtigkeit begeistern. Es füllte sich aber so langsam und ungefähr zur Hälfte des Sets schien sich der Sound auch eingepegelt zu haben und mit Songs wie Wise Men Don’t Cry und Bad-Ass Blues konnten Bloodpit dann auch die hinteren Reihen aus ihrem Halbschlaf erwecken. Matthau quasselte wie für gewöhnlich wie ein Wasserfall zwischen den Songs, war für kleine Späßchen zu haben und rutschte am Ende theatralisch auf Knien zwischen Aleksis Beine, so dass schlussendlich beide jammend am Boden lagen. 

SWALLOW THE SUN taten danach genau das – die Sonne verschlucken, und die einzigen Gedanken, die ich dabei hatte, waren: “Give it back!” Wir begaben uns daher zum aufwärmen ins Bierzelt, und verblieben dort, bis die Girlieband PMMP an der Reihe waren. Was kann man dazu sagen? Es ist nicht zu bestreiten, dass die Girls eine gewisse Attitude auf der Bühne haben. Das ist gut. Auch einige ihrer Songs sind ziemlich catchy – auf CD. Aber das war’s dann leider auch. Live beschränkte sich das ganze auf Extremsportarten wie Armwedeln und Synchronkreischen. Ich fand es eher nervig, und das einzige, was ich mir dachte, war: “Könntet ihr bitte fertig werden?”

Aber es sollte besser werden. Denn als nächstes standen die mighty BROTHER FIRETRIBE auf dem Plan. Wem das nicht so viel sagt, dem hilft vielleicht zu wissen, dass dies ein Seitenprojekt von Nightwishs Gitarristen Emppu ist. Musikalisch gesehen haben sie mit Nightwish aber ungefähr so viel gemeinsam wie Claudia Schiffer mit Quasimodo. Nachdem mir meine Freunde und Kollegen schon monatelang damit in den Ohren lagen, sollte dies nun meine erste Begegnung mit dem “Tribe” werden. Ich greife einfach mal vorweg: Best gig of the weekend! Das ist 80’s, das ist wirklich cheesy 80’s – aber absolut brilliant. Die finnische Version von Europe, eben nur besser. Muss man einfach lieben, und ich bin mir sicher, dass selbst meine Mutter das tun würde, und wir können uns normalerweise musiktechnisch gesehen auf gar nichts einigen. Songs wie Devil’s Daughter, I Am Rock und Mighty Wings vom Top Gun Soundtrack versetzten das Publikum in Ekstase, und es machte auch nichts, dass Sänger Pekka die Worte zu I’m On Fire vergaß, denn bei dem Lächeln war ihm schon mal alles verziehen. Und wem das nicht reichte, den überzeugte dann die beeindruckende stimmliche Leichtigkeit, mit der Pekka die Songs rüberbringt. They are “rock, harder than rock”. Definitiv!

Der Hauptpreis für die beste Hangover-Show des Wochenendes geht ohne Zweifel an die Jungs von UNIKLUBI. Die hatten am Abend vorher in Tampere noch ordentlich gebechert, auf der Busfahrt nach Rovaniemi gleich weitergemacht, und dementsprechend ging es ihnen dann auch. So ein richtiges Rockstarleben halt, aber da mussten sie durch, wozu sonst gibt es Sonnenbrillen und Kopfschmerztabletten. Die erste Hälfte des Sets blubberte allerdings so vor sich hin und sie brauchten einige Zeit um richtig wach zu werden. Die zweite Hälfte wurde dann wesentlich besser und man konnte nun Sänger Jussi auch verstehen. Neben den neuen Songs Älä Jää und Vnus brachten die Jungs ihre übliche Liste an Klassikern wie Rakkautta Ja Piikkilankaa, Kaikki Mitä Mä Annoin und Huomenna. Anschließend folgten Zugaberufe – und die nicht nur wie vermutet von den Teeniegirls. Nein, es fanden sich durchaus auch männliche Zuhörer im Publikum, und sogar die etwas ältere Generation, die im Bierzelt verblieben war, sang in Begeisterung mit. Trotz der Kälte schien es zweien in der Band wohl so richtig warm gewesen zu sein, denn Bassist Teemu und Gitarrist Janne ließen für die Zugabe ihre Shirts backstage und somit konnten Kenner der Band auch gleich das ein oder andere neue Tattoo bewundern. 

Die Organisation des Festivals machte einen kompetenten Eindruck, und sowohl Besucher als auch Bands schienen größtenteils sehr zufrieden. Einizger Minuspunkt für die Presse war, dass es weder Medienzentrum noch VIP Bereich gab, das hieß also, dass man sich zum Fotos durchgucken und Notizen machen nur in eins der Bierzelte verkrümeln konnte. Nicht so ideal, schließlich ist Trinken eins der meistpraktizierten Hobbies in Finnland, und so dauerte es auch nicht lange, bis uns im stappenvollen Bierzelt jemand seinen Lonkero in den Rücken kippteÂ… bei der Kälte war das weniger günstig, also ab ins Hotel zum aufwärmen. Aber zum Glück gab’s ja die Busse. 

Da wir nun einmal in Rovaniemi, also in Lordi City waren, beschlossen wir, auch gleich ordentlich Tourist zu spielen und unser Abendessen in Lordi’s Rocktaurant zu uns zu nehmen. Wir ließen uns die ziemlich großen Portionen Awa’s Headless Chicken (Hühnchen), Rudolf’s Last Journey (Rentier) und Monsterman Kebab schmecken, und nachdem wir von der Crew einer gewissen trinkfreudigen Band noch schnell etwas Jaloviina zum warmhalten eingeflößt bekamen, fuhren wir gegen Mitternacht zum Festivalgelände zurück. Durch unseren Aufwärm- und Dinnerausflug verpassten wir allerdings leider sowohl POISONBLACK als auch DINGO; beides Bands, die wir eigentlich auf unserer Liste hatten und die man sich auf einem Finnfestival eigentlich schon ansehen sollte. Beim nächsten Mal dannÂ…

Um Mitternacht wurde es Zeit für einen Energieschub, und zwar mit DISCO ENSEMBLE. Diese Jungs proben tagein tagaus, und das merkt man. Auch wenn die Musik selbst nicht so ganz meinen Geschmack trifft – qualitativ war an der Show nichts auszusetzen. Einwandfreies Zusammenspiel, gute Performance und der Sound war überwältigend. Sänger Miikka stand keine Sekunde lang still, klimperte ruhelos auf seinem niedlichen Mini-Keyboard herum und übertrug diese Energie spielend leicht auf das Publikum. Einzig und allein wir im Fotograben murmelten leise Flüche, denn der Mann ist ein Albtraum, wenn man versucht, ihn in Action fotografisch festzuhalten. Die meisten der Songs des Debütalbums First Aid Kit als auch einige neue Stücke spielten sie, und das Publikum war bis in die letzten Reihen hellauf begeistert. 

APULANTA beendeten diesen Festivaltag und legten sogleich mit Klassikern wie Mitä Kuuluu und Viivakoodit los. Wir hatten leichte Probleme, wieder aus dem Pressegraben herauszukommen, denn das Gelände war stappenvoll, trotz dass sie eigentlich jedes Jahr bei den meisten Sommerfestivals dabei sind. Das Riesenpublikum zeigte wieder einmal eindrucksvoll, wie populär diese Band in ihrem Heimatland ist. Erschöpft begaben wir uns danach zu den Bussen, um schnellstmöglich wieder ins Hotel und in unsere geliebten kuschelig-warmen Finnbetten zu kommen.

Wir dachten, noch kälter könnte es nicht werden? Weit gefehlt, denn als wir uns am Sonntagmorgen auf den Weg machten, konnten wir sogar unseren Atem sehen! Mal wieder viel zu zeitig ging es los, denn die eigentlich unterhaltsamen JANN WILDE & ROSE AVENUE lockten gerade mal zwei Reihen an Publikum aus ihren Schlafsäcken und Betten. Diese begeisterten sie allerdings mit links mit all ihren Smash-Hits wie Boys Out Of New York und Lover, Lover, Lover. Janns übliche Pantomime-Einlagen durften dabei natürlich nicht fehlen, genauso wenig wie Tenders Riesenfrisur und auch Ardes farbenfrohes Outfit war mal wieder eine Gefahr fürs Augenlicht. Einzig und allein Bassist Rene schaute gelangweilt drein, aber das ist wohl sein Markenzeichen.

Da der Weihnachtsmann sein Büro keine zehn Minuten vom Festivalgelände entfernt hat, beschlossen wir, ihm einen kurzen Besuch abzustatten und unsere Weihnachtswünsche loszuwerden. Ein Foto mit ihm ließen wir natürlich auch noch machen, und alle Glückspilze mit Pressepässen bekamen dafür sogar einen ziemlich guten Rabatt. Danach schauten wir uns noch ein bisschen dort um, und ich nutzte die Gelegenheit, auf einen doch ziemlich wackligen Aussichtsturm zu klettern, um mir das Festivalgelände auch mal aus luftiger Höhe anzuschauen. Und wie es sich für ordentliche Touristen gehört, verschickten wir unsere Weihnachtspost vom Postamt, hüpften ein paar Mal über den Polarkreis, und bummelten durch die zahlreichen überteuerten Souvenirshops. Ich kaufte sogar etwas, nämlich einen kuscheligen Schal! Nein, kein Weihnachtsgeschenk für Oma oder Accessoire für die nächste Skisaison, sondern lediglich ein notwendiges Kleidungsstück für den Rest des Tages, denn an solche Dinge denke ich im Normalfall weniger, wenn ich meinen Koffer für ein Sommerfestival packeÂ…

Aber bevor es wieder in die eisige Kälte ging, stand erst einmal eine Pressekonferenz mit den Glamrockern von HANOI ROCKS an, welche in deren Hotel im Stadtzentrum stattfand. Etwas aufgeregt waren wir schon, schließlich sind die Herren richtige Stars, und auf einer Pressekonferenz war ich auch noch nie. Es war schon lustig zu sehen, wie jedes der Bandmitglieder ein Namensschildchen vor sich stehen hatte. Anfangs war die Atmosphäre noch etwas betreten, aber nach nur ein paar Minuten erwiesen sie sich als äußerst gesprächig und lustig und hatten eine Menge zu sagen. Das Interview wird es später hier noch auf der Website zu lesen geben.

Kreischalarm der Stufe 1 herrschte, als wir zum Festivalgelände zurückkehrten, um NEGATIVE zu sehen. Einige der Fans hatten wie immer den ganzen Tage geduldig vor der Bühne ausgeharrt, aber nötig gewesen wäre es nicht, denn so richtig voll wurde es nicht. Technikprobleme vermiesten den Jungs aus Tampere den Auftritt gründlich, und pünktlich zum Anfang des zweiten Drittels fielen dann auch noch beide Gitarren aus, und wir bekamen eine eher seltsame Drum-Keyboard Version von The Moment Of Our Love zu hören, denn es dauerte eine Ewigkeit, bis dies wieder in Ordnung gebracht werden konnte. Für Probleme dieser Art kann die Band natürlich nichts, aber man könnte dann eben auch ein bisschen improvisieren. Wenn Jonne mit seinem weniger attraktiven Streifen- und Pünktchen-Outfit dachte, dass er die fehlende Musik mit Gesängen, die eher ins Fußballstadion gehören, wieder wettmachen könne, dann lag er damit allerdings etwas falsch. Bei Naive mag das in dezenter Form noch hineinpassen, aber sonst traumhaft schöne Balladen wie Neverending Parade wurden dadurch komplett ruiniert. Zusammenfassend einer der schlechtesten Gigs von Negative, die ich je gesehen habe, und ich weiß, dass sie eigentlich um ein Vielfaches besser sein können. Die Teenies in den ersten Reihen schien das allerdings weniger zu stören, denn die waren trotzdem happy, aber von den hinteren Reihen war weitaus weniger Begeisterung zu vernehmen.

Nach der Show machten wir uns auf, um backstage mit Toni Virhiä, dem Produzenten von Simerock, eine kleinen Schwatz zu halten und einige Hintergrundinfos über das Festival zu erfahren. Das Interview wird es später hier zu lesen geben. Auf unserem Rückweg schauten wir mal kurz bei der dritten, etwas kleineren Bühne vorbei, die wir hauptsächlich auf Grund der etwas ungünstigen Lage bislang außer acht gelassen hatten. Dort waren die Punkrocker von DEAD BY GUN gerade dabei, mit einer Menge Energie ein kleineres Publikum mitzureißen.

Noch mehr Kreischalarm gab es dann für SUNRISE AVENUE, die neben Lovex wohl zu den neuesten Teenieband-Exporten aus Finnland zählen und deren catchy Popsongs bereits auch außerhalb des Landes Gold verkaufen. Sie begannen die Show mit Chose To Be Me und hatten da bereits das doppelte Publikum im Vergleich zu Negative, denn alles schien nun aus seinen Löchern, oder Zelten, gekrabbelt zu kommen. Hits wie Fairytale Gone Bad und All Because Of You durften im Set nicht fehlen, und wurden vom textsicheren Publikum begeistert aufgenommen und mitgesungen.

Headliner des Festivals waren die Herren von HANOI ROCKS, die standesgemäß dem Publikum in der eisigen Kälte etwas einheizten. Trotz des eher fortgeschrittenen Alters ist Mike Monroe immer noch fit wie ein Turnschuh. Ein glitzernder Turnschuh, wenn man das glamouröse Bühnenoutfit betrachtete. Still stehen ist nicht so sein Ding und bereits beim dritten Song kletterte er am Bühnengerüst nach oben. Mit einem Mix aus alten Klassikern wie Don't You Ever Leave Me und der neuen Single Fashion beendeten die Glam-Rocker ein fantastisches Festivalwochenende mit Style.

Und zum Schluss noch ein wenig Statistik: insgesamt 24000 Besucher sahen am Wochenende 55 Bands auf 3 Bühnen. Das Gelände erwies sich als festivaltauglich, allerdings sollte eventuell die Anordnung der Zugänge für die Bühnen überdacht werden. Während die zwei Hauptbühnen genau nebeneinander lagen, und man schnell und leicht zwischen beiden wechseln konnte, war die dritte und kleinste Bühne einen guten Fußmarsch weit weg, und zusätzlich musste man durch eine Sicherheitskontrolle, wenn man dann wieder zu den Hauptbühnen zurück wollte. Das kostete Zeit, die man dann doch nicht immer hatte, und resultierte darin, dass die Bands auf der kleinsten Bühne wohl nicht immer die Anzahl von Zuschauern hatte, die sie vielleicht verdient hätten. Ansonsten ein ziemlich großflächiges Gelände, umgeben von viel Wald und angrenzend jede Menge Platz zum Zelten (welcher aber trotzdem bereits am ersten Tag ausverkaufte – sage und schreibe 5000 Leute übernachteten dort).

Wir bedanken uns bei Sime, Toni, Tuukka und dem Team von Simerock für die gute Organisation und ein tolles Festival und freuen uns schon auf Simerock 2008. Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott nächstes Jahr etwas bessere Laune hat.

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