Zum Tod von Amy Winehouse...
Die Musikwelt hat am 24. Juli einen großen Verlust erlitten. Amy Winehouse ist tot. Was bekannt ist: Sie starb mit 27 Jahren in ihrer Wohnung in London. Die genaue Todesursache ist noch nicht abschließend geklärt.
Seit ihrer Geburt spielt die Kunst die größte Rolle im Leben der Amy Winehouse. Mit acht Jahren nimmt sie Schauspielunterricht, mit zehn Jahren gründet sie die Rapgruppe Sweet 'N' Sour und mit 14 Jahren schreibt sie ihre ersten eigenen Songs auf der Gitarre. Amy ist ehrgeizig. Sie studiert an der legendären Brit School Musik, an der auch schon Leona Lewis und Katie Melua studiert haben. Mit 18 Jahren ergattert sie einen Plattenvertrag bei Island Records. Das Ergebnis: ihr jazziges Debüt-Album "Frank", doch der große kommerzielle Erfolg bleibt erstmal aus. Das Debüt steigt auf Platz 60 der britischen Charts ein und Amy gilt noch als Insider-Tipp. 2005 angelt sie sich dann den Produzenten Mark Ronson, der schon für Kanye West und Christina Aguilera Hits geschrieben hat. Zusammen produzieren sie das Überalbum "Back To Black". Amy löst eine Retro- und Soulwelle aus.
"Back To Black" geht in über 15 Ländern auf Platz eins der Charts und beschert Amy Winehouse 2008 dazu noch fünf Grammys. Ihre rauchige Stimme gepaart mit Soulmusik bestimmen den Sound der Stunde. Amy freut sich über den Respekt, der ihr nun entgegen schlägt, sie selber sieht sich allerdings nicht als die Soul-Queen.
Die Kehrseite ihres Erfolges ist die Drogensucht, die sie einfach nicht in den Griff bekommt. Heroin, Kokain und Alkoholexzesse sorgen dafür, dass sie seit 2007 etliche Konzerte absagen muss. Mehrere Versuche, in einer Drogenentzugsklinik wieder clean zu werden, scheitern und für die Klatschpresse wird sie zum gefundenen Fressen.
Übrig bleiben werden zwei Meilensteine der Soulmusik und die Selbsteinsicht von Amy Winehouse: Wenn du dir selbst nicht helfen kannst, kann es niemand. THANK YOU FOR YOUR MUSIC!