Debütalbum der Berliner Geschichtenerzähler!
Zwölf Songs, die sich ohne domestizierten Gestus weit in die Seelen ihrer zahlreichen Geschichten vorwagen, die wühlen und berühren, brechen und vereinen, die rätselhaft und eingängig zugleich sind. Ein Abenteuer inmitten klangvoller Impulse und detailverliebter Arrangements. Eine Kampfansage gegen billiges Abräumerstreben im Musikgeschäft - ehrliche, eigenständige Arbeit. Musik, die auf dem schmalen Grat zwischen Indie, Pop- und Rockmusik wandert, sich aber in ihrer Vielschichtigkeit gezielt dem Schubladendenken entzieht und immer wieder überraschende Momente bereithält. Ein Stil, den LEYAN selbst treffend „MadPop“ getauft haben, so eigenständig wie eingängig. Eine Musik - rauschhaft, fließend, sphärisch. Eindringlich, tanzbar, voller Dynamik und Druck.
Der Sage nach gab ein Mönch seinem Schüler den Auftrag zu reisen und die Schönheit der Welt auf einer Tafel festzuhalten. Unterwegs zerbrach die Tafel allerdings in sieben Teile. Beim Versuch sie wieder zusammenzufügen, entstanden unzählige Bilder und Figuren. So lernte der Schüler, dass er nicht erst reisen musste, um die Schönheit der Welt zu entdecken. Er fand sie in den Scherben der zerbrochenen Tafel.
Mit dieser Botschaft des jahrtausendealten chinesischen Legespiels Tangram lässt sich auch die Geschichte der Berliner Band LEYAN und ihrer Musik erzählen. Eine Geschichte vom Suchen und Finden, vom Zerfallen und wieder neu Erschaffen. Eine abenteuerliche Reise, an deren Ende aus vielen Einzelteilen ein Ganzes geschmiedet werden konnte. Nicht zuletzt ist dies auch der Grund weshalb Tangramteile das Artwork des am 24. Juni 2011 bei Noizgate Records erscheinenden Debütalbums „Dancing Sculptures“ prägen.